Offline Dating – Kennenlernen jenseits von Tinder

Der Frühling steht vor die Tür und nicht selten hoffen Singles, dass es mit ihm auch die Frühlingsgefühle tun. Romantische Fördespaziergänge, Ausflüge zum See und vielleicht sogar ein gemeinsamer Sommerurlaub – das Programm steht eigentlich schon, doch woher mit der passenden Begleitung?

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Drüberlesen: Leo Benedictus „Consent“

„This Book is an experiment“ steht im Klappentext. Und was für eines, das erfahren wir auf den ersten Seiten. Der Ich-Erzähler stellt die Frage, wie weit wir ihn als Leser*innen begleiten. Wann geben wir ihm nicht mehr die Zustimmung für seine Handlungen? Denn der Erzähler ist ein Stalker. Er beobachtet Menschen, mit Vorliebe Frauen und hat in seiner Kartei knapp 90 Fälle gesammelt. Viel mehr als dass er ein männlicher Millionär ist, wissen wir nicht über ihn. Seine Taten schreibt er bis ins Detail auf und lässt uns so an ihnen teilhaben. So wird der Stalker zum Autor. Die Leser*innen erfahren nicht nur etwas über seine Aufzeichnungen, sondern rücken auch in der Rolle der Opfer, oder wie der Erzähler es ausdrücken würde, Untersuchungsobjekte.

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Entdecke das Kind in dir

Studieren – das heißt Akademiker werden. Hausarbeiten schreiben, Klausuren vorbereiten, Literatur wälzen und Kaffee trinken und alles fühlt sich so richtig schön erwachsen an. Aber wenn wir mal ehrlich sind, sind wir doch alle verführt, bei Netflix den Animationsfilm auszuwählen oder auf die Schaukel zu steigen, wenn gerade niemand hinschaut. Mitte zwanzig, aber das Kind in uns ist immer noch da. Um das mal wieder so richtig zu zelebrieren, bietet Kiel jede Menge Möglichkeiten.

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Absolventen der CAU

Ehemaliger Jurastudent Civan Arik, erzählt im Interview über Schwierigkeiten, die ihm während des Studiums und des Referendariats begegneten.

Keine Klausuren und Hausarbeiten mehr – das ist der Wunsch (fast) aller Studierenden. Alle streben nach einem erfolgreichen Abschluss. Was für viele danach folgt: Bewerbungen schreiben und eine passende Arbeitsstelle suchen. Doch inwiefern unterscheidet sich das Arbeitsleben vom Studium? In einem Interview mit dem Collegeblog der KN erzählt der ehemalige Jurastudent, Civan Arik, welche Schwierigkeiten ihm während des Studiums und Referendariats begegnet sind.

Collegeblog: Du hast 2017 das Jurastudium beendet. Mit welchen Schwierigkeiten bist du während des Studiums konfrontiert worden?

Civan Arik: Da das Jurastudium mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen wird, unterscheidet es sich sehr von den Bachelor- und Masterstudiengängen. In Kiel gelten die ersten vier Jura-Semester als Aufbaustudium.

In diesem Zeitraum muss man sechs von zehn Klausuren bestehen, um für das Schwerpunktstudium zugelassen zu werden. Dabei läuft man Gefahr, nach sechs bestandenen Klausuren die anderen vier Fächer zu vernachlässigen. Frei nach dem Motto: „Puh, ich bin durch. Muss nicht mehr für Klausuren lernen.“

„Sechs Tage die Woche, acht Stunden am Tag büffeln.“

Nach dem Schwerpunktstudium kommt die Vorbereitung auf das Staatsexamen. Erst ab diesem Zeitpunkt fängt das richtige Jurastudium an. Das heißt: striktes, konzentriertes und diszipliniertes Arbeiten. Ergo: sechs Tage die Woche, acht Stunden am Tag büffeln.

In den ersten 6 Semestern gechillt, gefeiert und einfach die Freizeit genossen. Genau das ist die Gefahr, die den meisten Studenten zum Verhängnis wird. Erst ab der Examensvorbereitung verstehen die meisten Studenten Jura.

Collegeblog: Auch im Jurastudium sind einige Pflichtpraktika vorgeschrieben. Haben diese dich gut auf das Referendariat vorbereitet?

Civan Arik: So ziemlich gar nicht. Zum einen habe ich zwei der drei Pflichtpraktika in den Semesterferien des ersten Studienjahrs absolviert – als ich noch keine juristischen Vorkenntnisse hatte.

Zum anderen jedoch ist man bei den Pflichtpraktika an den Ausbilder gebunden. Man sitzt entweder in Verhandlungen oder neben dem Rechtsanwalt und schaut zu, wie er die Fälle bearbeitet. Ab und zu bekommt man kleine Aufgaben, die man erledigen soll.

„Ich bin der Meinung, dass die Praktika während des Studiums nicht sinnvoll sind.“

Im Gegensatz dazu arbeitet man während des Referendariats eigenständig. Man bekommt Fälle, die man eigenständig löst und zusätzlich Urteil- und Anklageschriften anfertigt. Ich bin der Meinung, dass die Praktika während des Studiums nicht sinnvoll sind. Aber das Justizprüfungsamt sieht es ja anders.

Collegeblog: Welche Tipps kannst du allen Jurastudenten geben?

Civan Arik: Fangt immer möglichst früh mit dem Lernen an. Versucht nicht – wie viele Jurastudenten – immer nur für Prüfungen zu lernen, sondern das Gelernte wirklich zu verstehen.
Ich habe das Repetitorium besucht, das mir während meiner Examensvorbereitung sehr geholfen hat.

„Wichtigster Tipp: Erstes Staatsexamen vor dem Schwerpunkt schreiben“

Und mein wichtigster Tipp: Versucht immer das erste Staatsexamen vor dem Schwerpunkt zu schreiben, da man mit der Wahl des richtigen Schwerpunkts, der die meisten Punkte bringt, seine Examensnote besser beeinflussen kann.

Das Wissen aus der Zwischenprüfung ist die Grundlage für den examensrelevanten Stoff. Wenn man daher nach der Zwischenprüfung direkt in die Examensvorbereitung geht, ist das Erlernte präsenter.

Rausgehen: Streiken bei Fridays for Future

Kiel demonstriert am 15. März für das Klima

So gut wie jeder kennt das Gesicht der Fridays For Future-Bewegung: Greta Thunberg, eine sechzehnjährige Schülerin aus Schweden. Sie spricht über das, was viele Erwachsene und gerade Politiker oft nur ungern diskutieren: den Klimawandel. Die Schüler und Schülerinnen, die bei Fridays For Future auf die Straße gehen, sehen sich als letzte Generation, die den ökologischen Kollaps noch aufhalten kann, der unter anderem der Politik der letzten Jahrzehnte geschuldet sei, die sich zu stark den Interessen der Wirtschaft beuge. Durch die Streiks soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt werden sowie Politiker und Politikerinnen kritisiert werden. Einige der Streikenden schwänzen dafür den Unterricht, ein Umstand, der eine Debatte über die Schulpflicht angestoßen hat.

Mittlerweile werden die Schüler und Schülerinnen von Erwachsenen unterstützt – und von Studierenden. Analog zu Greta hat der auch der deutsche Protest eine Gallionsfigur. Luisa Neubauer studiert in Göttingen Geografie. Sie ist eine der Personen, die den Schülerstreik in Deutschland organisiert. Die Vernetzung läuft unter anderem über WhatsApp-Gruppen, um die Kommunikation zwischen den verschiedenen Städten zu gewährleisten.

Auch Kiel reiht sich mit einer Demonstration in die Bewegung ein. Am Freitag, den 15. März findet ein Streik fürs Klima statt. Los geht’s um 9.15 Uhr auf dem Rathausplatz, von dort aus bewegen sich die Demonstrierenden zum Landtag. Unter anderem soll für die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens demonstriert werden.

Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Rausgehen: Kino und Empowerment – „Black Panther“

Anlässlich der Internationalen Woche gegen Rassismus zeigt das Kino in der Pumpe am 20. März in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. den Marvel-Film „Black Panther“. Nach der Vorführung soll gemeinsam mit dem Publikum diskutiert werden, was Diversität in Filmen für das Empowerment von Menschen mit Diskriminierungserfahrung bewirken kann.

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Raum für Kreativität

Der Schnipsel veranstaltet „Ein eigenes Zimmer“

„A woman must have money and a room for her own if she is to write fiction.“ Diese Aussage der britischen Schriftstellerin Virginia Woolf hat bis heute nichts an ihrer Gültigkeit verloren. Wer unabhängig schreiben will, braucht Geld und einen Raum, um sich diese Freiheit überhaupt erst schaffen zu können. Im Rahmen des Weltfrauentags am 8. März und der feminists strike back-Demo hat sich das Kieler Literaturmagazin Der Schnipsel eine besondere Aktion einfallen lassen: „Ein eigenes Zimmer“. Zwei Tage wird Frauen ein Ort zur Verfügung gestellt, an dem sie ihre Kreativität frei ausleben, sich austauschen und inspirieren lassen können.

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„Wir wollen den Studierenden das Leben und Lernen erleichtern“

Claudia Neumann organisiert das Deutschlandstipendien-Programm an der Uni Kiel. Bei ihr landen die Bewerbungen der Studierenden. Sie nimmt Kontakt zu Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen aus Kiel und der Umgebung auf und führt die Stipendienvergabe durch. Der KN-Collegeblog hat sie in ihrem Büro im Unihochhaus besucht.

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Reinhören: Podcasts für Studenten

Nach drüberlesen und rausgehen folgt nun in der Tipp-Reihe des KN-Collegeblogs: reinhören.

Das Format des Podcast bietet uns eine meist kostenlose und bequeme Art verschiedene Nachrichten, Hörspiele, Talkshows oder Ratgeber zu hören. Eine Weiterentwicklung der Radiosendungen, die zu jeder Zeit abrufbar ist und zum Download bereit steht. Für uns Studenten ein richtiger Luxus. Aber finden wir auch Podcasts zum Thema Studium?

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Kiels coolste WG – Willkommen im Wunderland

„We are all mad here“ – so begrüßt mich das Schild an der Haustür.  Einmal klingeln und ich bin drin: Im Reich der fünf Bewohnerinnen, 137 Quadratmeter „Wunderland-WG“ und der Name ist Programm. Inspiriert von der Geschichte von „Alice im Wunderland“ wurde die ganze Wohnung gestaltet. Verschiedene Zitate aus dem Film finden sich an den Wänden wieder und der endlos lange, schmale Flur ist mit Lichterketten und Sternenhimmel geschmückt. An der Tür begrüßen mich gleich drei Bewohnerinnen inklusive Hündin Sheila. Hier kann man sich doch nur wohl fühlen. Weiterlesen