Survival-Tipps: Wie überlebe ich am Ende des Monats? – Erfolg garantiert!

Dosenpfand soll geändert werden

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Am Ende des Geldes ist einfach noch zu viel Monat. Du zählst die Tage bis zum nächsten BAföG-Geldregen?  Du musst bis dahin noch am Hungertuch nagen? Wie übersteht man die letzten Tage des Monats, wenn im Geldbeutel gähnende Leere herrscht? Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein. Wir haben die Lösung!

Schritt 1: Kleingeld zusammenkratzen

Der erste Tipp kommt sofort: Wäre dies nicht der perfekte Zeitpunkt, um die ganzen halbleeren Wasserflaschen, die überall in der Wohnung verstreut sind, zusammenzusammeln? Wenn du ausdauernd gehortet hast, kann darin schon mal ein klitzekleines Vermögen versteckt sein. Als nächstes solltest du dein Sparschwein vom Balkon schmeißen, um an das schöne, rote Kleingeld zu gelangen. Möchtest du möglichst lange damit auszukommen, sind jedoch noch weitere Schritte nötig.

Schritt 2: Die Standards senken

Am Anfang des Monats geht man gerne mal ins beste Kino und wählt zum Film ein „Spar“menü, gibt beim Kneipenbesuch auch mal großzügigeres Trinkgeld oder legt beim wöchentlichen Einkauf nur die besten Fischstäbchen in den Warenkorb. Die einfachste Lösung ist natürlich, auf Kino und Party zu verzichten – na, ja. Wer das Feiern nicht lassen kann, sollte als Ziel das Tuch in Erwägung ziehen – dort ist sonnabends zumindest der Eintritt frei. Statt Tiefkühlpizza empfehle ich Reis – das ist natürlich kein Vergleich, aber immerhin wird man satt. Wie gesagt, Standards senken ist die Devise!

Schritt 3: „Ich habe Migräne!“

Wenn du knapp bei Kasse bist, wird dir auf einmal bewusst, wie oft und wofür du dein Geld ausgibst. In den meisten Fällen sind dies Dinge, die kein Mensch braucht. Dir wird weiterhin klar, wie häufig man dich zum Ausgehen überreden möchte. Sei kreativ und lass dir eine Ausrede à la „Ich habe Migräne!“ einfallen, damit du dich nicht auf einen Kaffee mit der Bekanntschaft von der letzten WG-Party treffen musst (auch wenn du dies in Wirklichkeit gerne tun würdest). Man muss eben Abstriche machen, leider gehört manchmal auch das soziale Leben dazu. Nicht verzagen, du hast es schon fast geschafft!

Schritt 4: Abwarten und Tee trinken

Nun heißt es nur noch warten, auf den Kalender starren und hoffen, dass der Monat bald vorbei ist. Top-Tipp: Ganz viel schlafen, denn im Schlaf vergeht die Zeit bekanntermaßen schnell. Oder widme dich beispielsweise dem alten Krimi, den dir deine Oma zum Geburtstag geschenkt hat und den du seitdem nicht mehr angerührt wurde – das kostet dich höchstens deine Nerven! Und trink ganz viel Tee – kein Getränk ist günstiger.

Schritt 5: Aus Fehlern lernen

Zugegeben, die Schritte 1 bis 4 klingen nicht sonderlich nach Spaß, und auch der letzte Tipp wird dich nicht vom Hocker reißen. Wenn du allerdings die letzten Tage im Monat locker und unbeschwert verbringen möchtest, dürfen Geldsorgen natürlich nicht zu deinen Problemen gehören. Abhilfe schafft ein Nebenjob, sinnvoll ist auch eine richtige Einteilung deines Geldes. Wenn du dir ein wöchentliches Budget setzt, wird in den meisten Fällen überraschenderweise auch am Ende des Monats noch ein wenig von deinem Vermögen übrig sein. Du wirst schnell merken: Wenn du den Spießer in dir entdeckst, macht dir das Studentenleben vielleicht doch etwas mehr Spaß. Nur übertreiben solltest du es nicht – sonst hast du bald nur noch Geld, aber keine Freunde mehr.

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