Kartoffel-Camembert-Auflauf schnell gemacht

Hallo, ich bin’s wieder: Tante Käthe. Am vergangenen Freitag war ich für Euch wieder auf großer Mensaessen-Mission. Ich habe zur Abwechslung und zur Zufriedenstellung aller das vegetarische Gericht aus der Mensa 1 gewählt.

Obwohl es an diesem Tag besonders warm war und ich eigentlich keine große Lust auf ein heißes Essen in der Mittagssonne hatte, wobei „heiß“ in der Mensa ja meistens relativ ist, hat mir der vegetarische Kartoffel-Camembert-Auflauf mit Preiselbeersoße sehr gut geschmeckt. Viel besser als das Schnitzel vom letzten Mal.

Die Portion hätte etwas größer sein können, dann wäre ich auch satt geworden, aber für erschwingliche 1,80 Euro kann ich wirklich keine Kritik üben. Das einzige, was ich bemängeln würde, war der scheinbar fehlende Camembert. Zumindest geschmeckt haben meine Freunde und ich nichts davon. Aber lecker war’s trotzdem. Bravo an die Köche!

 

Kartoffel-Camembert-Auflauf aus der Mensa

Der Kartoffel-Camembert-Auflauf aus der Mensa war klasse. Sowohl im Geschmack als auch preislich kaum zu schlagen. Foto: Burmeister

Heute, am Montag, ist es wieder soweit und ich koche das Rezept für Euch nach. Wie ihr wisst, lebe ich mit meinem Freund zusammen, daher habe ich für zwei Personen gekocht. Tipps für Singles habe ich aber auch wieder berücksichtigt.

Eingekauft habe ich in einem Discounter:

Kartoffeln (1,5 kg): 2,69 Euro.

Gemüse: 1,69 Euro, bestehend aus Brokkoli, Blumenkohl und Karotten (Wie auch in der Mensa habe ich einen Kaiser-Gemüse-Mix aus der Tiefkühltruhe gekauft. Das ist ebenso frisch wie Gemüse vom Markt, deutlich günstiger und hat keinen Arbeitsaufwand.)

1 Briekäse: 0,85 Euro (Angebot, sonst 0,99 Euro)

1 Becher Sahne: 0,59 Euro

1 Becher Crème Fraîche „leicht mit Kräutern“: 0,59 Euro

1 Glas Wildpreiselbeeren: 1,29 Euro

Salz, Pfeffer und Muskatnuss (falls vorhanden)

Es ist ganz leicht: Rohe Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Als nächstes einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und ordentlich Salz dazugeben. Die Kartoffeln und das gefrorene Kaisergemüse bei leichter Hitze zehn Minuten blanchieren und anschließend abgießen sowie ausreichend abtropfen lassen.

In einem kleinen Topf die Sahne und Crème Fraîche geben und erwärmen. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss so abschmecken, dass sie fast ein wenig überwürzt ist. Die Kartoffeln und das Gemüse werden die Intensität später mildern, und der Auflauf wird perfekt. Zum Schluss etwa den halben Briekäse (ohne Rand) in die Soße geben und schmelzen lassen. Hierbei sollte die Soße nicht mehr kochen, da der Käse sonst anbrennt oder ausflockt.

Den abgetropften Gemüse-Kartoffel-Mix in eine große Auflaufform geben, mit der Gratinsoße übergießen und den restlichen Camembert auf den Auflauf zupfen. Und danach ab in den Ofen für etwa 35 Minuten.

 

Kartoffelauflauf

Mein Kartoffelauflauf war ebenfalls sehr lecker, kann das Gericht aus der Mensa allerdings preislich nicht schlagen. Foto: Burmeister

Tipp: Die Preiselbeeren auch erhitzen.

Wie schon erwähnt, war der Mensapreis kaum zu unterbieten. Dafür reichen beim Nachkochen Kartoffeln und Gemüse für mindestens zwei Gerichte und Preiselbeersoße für ein Quartal. Wenn Du Single bist und keine Lust hast, drei Tage hintereinander Auflauf zu essen, kauf Dir einfach drei große einzelne Kartoffeln und zwei einzelne Karotten. Dann kommt es preislich schon eher dem Mensagericht gleich.

Guten Appetit wünscht Euch Tante Käthe.

 

 

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Katrin Burmeister

Über Katrin Burmeister

Katrin Burmeister (25), studiert Geschichte und Philosophie an der CAU.
Sie lebt seit fünf Jahren zusammen mit ihrem Freund in Kiel, kommt ursprünglich aus Bordesholm und arbeitet nebenberuflich bei H&M. „Ich bin eine ambitionierte Hobbyköchin, und wären die Arbeitszeiten des Kochs nicht so exorbitant nervig, wäre ich ganz sicher schon im Beruf gelandet.“ Im KN-CollegeBLOG will sie Mensaessen günstig, aber lecker nachkochen und die Rezepte dazu liefern.

2 Gedanken zu „Kartoffel-Camembert-Auflauf schnell gemacht

  1. Pingback: Fleisch ist mein Gemüse, Gemüse ist mein Fleisch? | KN-collegeBlog

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