All my friends are dead: Nach Halloween ist vor Halloween

Viele Menschen lieben Weihnachten, Ostern oder Silvester – mein liebster „Feiertag“ hingegen ist eindeutig und unangefochten Halloween. Da ich mich gerne verkleidet, Fasching oder Karneval aber so gar nicht mein Ding ist, bietet Halloween für mich die ideale Möglichkeit meine kreative und manchmal schräge Art auszuleben. Zum Glück bin ich mit meiner Begeisterung nicht alleine und habe in meinem Freundeskreis Komplizen mit denen ich schon einige Wochen vorher den 31.10. plane. Nachdem wir letztes Jahr in einem Jugendzentrum in Neumünster eine Geisterbahn gebaut haben, wollten wir dieses Mal die Wohnung gruselig umgestalten und eine Halloweenparty feiern.

Da wir alle noch Studenten sind, mussten wir natürlich ein wenig auf das Geld achten, aber mit ein wenig Fantasie, kann man die Wohnung trotzdem toll umgestalten. Was einem in Kaufhäusern für viel Geld verkauft wird, lässt sich oft leicht selber herstelllen. Einfach gruselige Bilder am Computer ausdrucken und in bereits vorhandene Bilderrahmen einrahmen oder ein paar Grableuchten aus dem Drogeriemarkt aufstellen, das kostet wenig und hat einen großen Effekt. Wer Glück hat wie wir und jemanden kennt, der Veranstaltungstechniker ist, kann auch große Effekte mit bunten Lichtern oder Schwarzlicht erzielen.Wer es noch ein bisschen derber möchte, kann aus Bauschaum und mit Farbe Gedärme nachbasteln und diese in eine ausgestopfte Puppe füllen. Das ist zwar nicht jedermanns Geschmack, sieht aber im Halbdunkeln wirklich extrem gruselig aus.

 

  • Wir haben unser "Leiche" ins Badezimmer gehängt, in dem wir nur flackerndes Stroboskoplicht hatten und haben nebenbei gruselige Musik laufen lassen. Da haben sich die Gäste mehrmals überlegt, ob sie auf die Toilette müssen.
  • Wir haben unser „Leiche“ ins Badezimmer gehängt, in dem wir nur flackerndes Stroboskoplicht hatten und haben nebenbei gruselige Musik laufen lassen. Da haben sich die Gäste mehrmals überlegt, ob sie wirklich auf die Toilette müssen.
Ebenfalls im Flur: Die Ahnengalerie und der Jahrmarktautomat aus dem man sich Styroporaugäpfel angeln konnte, wenn man geschickt genug war.

Ebenfalls im Flur: Die Ahnengalerie und der Jahrmarktautomat aus dem man sich Styroporaugäpfel angeln konnte, wenn man geschickt genug war.

Das kalte Büffet mit Wodkawackelpudding, Schoko und Kürbismuffins mit Madenverzierung aus Marzipian, Klaus, the Mett-Man, Litschi-Augäpfeln und abgetrennten Fingern- sieht zwar eklig aus, ist aber alles sehr lecker gewesen.

Das kalte Büffet mit Wodkawackelpudding, Schoko und Kürbismuffins mit Madenverzierung aus Marzipian, Klaus, the Mett-Man, Litschi-Augäpfeln und abgetrennten Fingern- sieht zwar eklig aus, hat aber gut geschmeckt.

Ich bin dieses Jahr als Bellatrix Lestrange von Harry Potter gegangen. Dafür habe ich mir einen Umhang selber genäht, eine Maske aus Gips gemacht und den Zauberstab aus Pappmaché gebastelt. Aber für ein gutes Kostüm braucht man nicht zwangsläufig viel Vorbereitungszeit sondern hauptsächlich Fantasie!

Mit den Kostümen haben sich alle viel Mühe gegeben. Nur der Gang auf die Toilette fiel manchen dadurch schwerer.

Mit den Kostümen haben sich alle viel Mühe gegeben. Nur der Gang auf die Toilette fiel manchen dadurch schwerer.

Dr. Mc. Schlitzi war nicht sehr vertrauenserweckend und Juana, die Wahrsagerin scheint ihren Tod schon vorauszusehen.

Dr. Mc. Schlitzi war nicht sehr vertrauenserweckend und Juana, die Wahrsagerin, scheint ihren Tod schon vorauszusehen.

Horror ist subjektiv. Für wohl manchen Studenten ist ein Lateinintensivkurs bestimmt gruseliger als jedes Gespenst.

Horror ist subjektiv. Für wohl manchen Studenten ist ein Lateinintensivkurs bestimmt gruseliger als jedes Gespenst.

SONY DSCAlles in allem war es schon eine Menge Aufwand alles zu Dekorieren, aber ich kann es trotzdem kaum abwarten, bis wieder Halloween ist. Bis dahin habe ich ja noch 361 Tage Zeit, eine neue Dekoration zu basteln.

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