FALAFEL – nicht nur Fleischersatz im Döner

Ich war am Dienstag mal wieder in der Mensa II. Es war sehr schwül und warm draußen – daher brauchte ich trotz Hunger eher etwas Erfrischendes und Leichtes zum Mittag.

Da hatte ich mich gleich gefreut, als ich sah, dass es Falafel mit Cous-Cous und Gemüse gibt. Ich empfand es auch als originell und abwechslungsreich von den Mensaverantwortlichen. Das wollte ich unterstützen.

Falafel mit Cous-Cous und Gemüsebeilage aus der Mensa II.

Falafel mit Cous-Cous und Gemüsebeilage aus der Mensa II.

Für 2,20 € gab es einen reich belegten Teller. Wie immer etwas fade und labschig, aber schon okay für den Preis und wirklich mal etwas anderes. Auf das zerkochte Fertiggemüse hätte ich aber gänzlich verzichten können.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie zuvor Falafel gegessen hatte und die kleinen Bratlinge nur vom Hörensagen kannte. Ich war aber durchaus angetan und wollte gleich wissen, wie man die kleinen Dinger selber macht.

Ich war also beim türkischen Händler meines Vertrauens, habe die Hauptzutat Kichererbsen gekauft und mich auch gleich bezüglich der Zubereitung beraten lassen.

Alles was ihr braucht:

zutaten

Kichererbsen vom Sultan-Markt 1,49 €, ein Ei, eine Zwiebel, etwas Knoblauch und ein trockenes Weizenbrötchen für selbstgemachte Semmelbrösel

Noch etwas Salz, Pfeffer und wer mag Kreuzkümmel und reichlich Öl zum Ausbacken.

Zur Zubereitung:

Etwa ein Viertel der Kichererbsen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einlegen. Man kann auch bereits eingeweichte und gekochte Kichererbsen im Glas kaufen. Aber ich wollte es einmal richtig machen.

Am nächsten Tag die eingeweichten Hülsenfrüchte in einem Topf mit frischem kalten Wasser aufsetzen und die ersten 10 Minuten auf hoher Hitze ohne Deckel kochen lassen. Anschließend die Hitze drosseln und weitere 15 Minuten mit Deckel simmen lassen.

In der Zwischenzeit den zerkleinerten Knoblauch und die feinen Zwiebelwürfel in Öl andünsten.

Nach 25 Minuten Kochzeit die Kichererbsen abgießen und auskühlen lassen.

Eigentlich sollte man nun jede einzelne Erbse pulen – gleich pürrieren geht aber auch, da die Schale nach dem Kochen ganz weich wird. Unter das Pürree kommt nun der Knobi-Zwiebel-Mix sowie Salz, Pfeffer und Kümmel. Nicht zu vergessen das Ei für die Bindung der Masse.

Nach sorgfältigem Kneten müssen nun kleine Klopse geformt werden und im fertigen oder frisch geriebenen Paniermehl gewendet werden.

Jetzt die Falafel ganz einfach im hohen Fett in der Pfanne ausbraten und fertig sind die selbstgemachten arabischen Frikadellen!

hh

Guten Appetit! Eure Käthe

 

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Katrin Burmeister

Über Katrin Burmeister

Katrin Burmeister (25), studiert Geschichte und Philosophie an der CAU.
Sie lebt seit fünf Jahren zusammen mit ihrem Freund in Kiel, kommt ursprünglich aus Bordesholm und arbeitet nebenberuflich bei H&M. „Ich bin eine ambitionierte Hobbyköchin, und wären die Arbeitszeiten des Kochs nicht so exorbitant nervig, wäre ich ganz sicher schon im Beruf gelandet.“ Im KN-CollegeBLOG will sie Mensaessen günstig, aber lecker nachkochen und die Rezepte dazu liefern.

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