Power Yoga – Fit in den Tag

Nach der stressigen Klausurenphase und vor den Sommermonaten könnte mein Körper gut Sport vertragen. Nachdem ich das Uni-Sportprogramm studiert habe, entschließe ich mich fest dazu, meinen Körper nun mit Power Yoga, einer abgewandelten Form des indischen Ashtanga Yogas, zu trainieren. Denn Yoga soll für Entspannung sorgen, Körper und Geist fithalten und Schmerzen vertreiben.

Power Yoga im FiZ

Power Yoga im FiZ

Der erste Rückschlag: Ich muss feststellen, dass es wirklich sehr anstrengend ist für einen Sport so früh aufzustehen. Power Yoga fängt nämlich tatsächlich um 8 Uhr morgens an – absolut nicht meine Zeit! Spätestens aber nachdem ich mich aus dem Bett geschält, hektisch meine Sportsachen zusammengepackt habe und zum Bus gerannt bin, bin ich wach.

Im FiZ angekommen ziehe ich mir nur noch schnell meine Sportkleidung an und gehe in den Trainingsraum, in dem unglaublicherweise schon viele motivierte Frauen (und ein Mann!) auf den Kurs warten. Ich tue so, als wäre ich ein alter Hase beim Yoga Kurs und mache alles nach, was die alt-Eingesessenen machen: Matte holen, Platz suchen, Schuhe ausziehen und Handtuch auf die Matte legen. Danach sitzen alle entspannt auf ihrer Yogamatte – auch das mache ich nach.

Los geht es mit Aufwärmübungen: „Namaste!“ Immer gleiche Bewegungen werden nacheinander in einer bestimmten Reihenfolge wiederholt. Einatmen, ausatmen, Arme heben, Rumpf beugen in den sogenannten Tisch und mit den Händen den Boden berühren. Tatsächlich läuft es gut und ich komme sogar mit den den Fingerspitzen an den Fußboden. Gefühlt wird jeder Muskel im Körper einzeln gedehnt und ich bin erstaunt, wie viele Muskeln sich noch im Winterschlaf befinden.

Puh: Nach der Aufwärmeinheit geht es richtig los. Bei Körper-Verrenkungen wie dem Pflug, dem Kamel oder auch bei der Kobra fühle ich mich wie ein „Körperklaus“ und merke schnell, dass mein Gleichgewichtssinn nicht der trainierteste und meine Bänder und Sehnen nicht die gedehntesten sind – ganz im Gegensatz zu der Yogalehrerin. Motiviert greift sie mir unter die Arme und versichert mir, dass es nur Übungssache sei.

Recht hat sie, denn in den nächsten morgendlichen Yogastunden wird es tatsächlich besser und ich halte die Übungen länger durch als bisher. Am besten gefallen mir jedoch immer noch die Entspannungsübungen, die kann ich mittlerweile wirklich richtig gut! Egal ob ich mich flach auf den Boden legen soll, mit allen vieren von mir gestreckt oder zusammengerollt mit dem Bauch auf den Knien – diese Übungen gelingen einfach immer.

Das Gefühl nach den Stunden bleibt jedoch immer das gleiche: ich fühle mich wie ein Gummiband und tatsächlich fällt mir der Start in den Tag viel leichter.

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