Ein Wegweiser für den Wohnungsdschungel

Vermieter dürfen für die Heizkosten nicht einfach die Abschlagszahlungen ansetzen.  Die Kosten hat der Mieter selbst in der Hand – nur der Verbrauch zählt. Foto dpa

Vermieter dürfen für die Heizkosten nicht einfach die Abschlagszahlungen ansetzen. Die Kosten hat der Mieter selbst in der Hand – nur der Verbrauch zählt. Foto dpa

 

Bald beginnt das neue Wintersemester an der Uni Kiel! Für viele Erstsemester heißt das unter anderem auch: Die Suche nach einer geeigneten Bleibe. Doch die Wohnungssuche ist nicht nur auf Grund der hohen Konkurrenz beim WG-Casting beschwerlich, denn es gibt viele Faktoren, auf die bei der Besichtigung geachtet werden muss. Der Mietratgeber 2015 verspricht Abhilfe. Deshalb haben wir für Euch einen Blick in das Heft geworfen.

Wohnungssuche

Neben den üblichen Kanälen Tageszeitung und Internet listet der Mietratgeber noch weitere Möglichkeiten für Wohnungsangebote auf. Besonders interessant für Studierende ist der Hinweis auf das eigene soziale Netzwerk: Vom Hörensagen könne man besser profitieren als von Internetportalen, da Wohnungen oft vermittelt werden, bevor sie offiziell auf den Markt kommen. Viele Tipps sind selbsterklärend, etwa dass man als Student kompromissbereit sein muss und die Verkehranbindung beachten sollte.

Wohnungsbesichtigung

In diesem Kapitel gibt der Ratgeber Hinweise auf das Mietergespräch, welches sich kaum von einem Bewerbungsgespräch unterscheidet. Für Studierende sind die Tipps nur interessant, wenn man eine eigene Wohnung mieten möchte. Für das leidige Thema „WG-Casting“ werden leider keine Tipps gegeben.

Miete

Hier liefert der Ratgeber eine ausführliche Erklärung darüber, woraus sich eine Miete eigentlich zusammensetzt. Wenn man noch nie zuvor damit zu tun hatte, können Begriffe wie „Nettokaltmiete“ oder „Bruttowarmmiete“ schon etwas verwirrend sein. Besonders lohnt sich der Abschnitt zur Nebenkostenabrechnung, da es hier oft zu Auseinandersetzungen von Mieter und Vermieter kommen kann.

Mietvertrag

Keine Frage, ein Mietvertrag sollte genau gelesen werden. Hierfür bietet der Ratgeber eine Liste von Regelungen an, die gesetzlich nicht vorgeschrieben sind, aber in keinem guten Mietvertrag fehlen dürfen. Dazu gehören etwa eine Nennung der Wohnungsmängel, Mietkaution und Tierhaltung.

Mieterrechte

Besonders heikel ist das Thema Mieterrechte, da listige Vermieter die Unsicherheiten von Studierenden zu ihren Gunsten ausnutzen. Daher ist es wichtig, über die eigenen Rechte bescheid zu wissen. Der Ratgeber gibt eine Überblick von Nutzung des Balkons über Mietminderungen, von Ruhezeiten bis Tierhaltung.

Fazit

Insgesamt bietet der Mietratgeber einen guten Überblick über die verschiedenen Aspekte, die man auf der Wohnungssuche und darüber hinaus beachten muss. Da wenig Informationen über die Suche nach einem einzelnen Zimmer gegeben werden, ist der Ratgeber für allem für Studenten, die eine neue WG gründen wollen, ein guter Wegweiser. Aber auch darüber hinaus lohnt es sich, einen Blick das Heft zu werfen. Den konstenlosen Mietratgeber und viele weitere hilfreiche Informationen findet Ihr hier.

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