Free-Software für Studenten

Hausarbeiten schreiben, Präsentationen vorbereiten, Collagen und Grafiken erstellen…
Der Studienalltag ist ohne die richtige Software kaum zu bewältigen. Was viele nicht wissen: Hochschulen und Softwareunternehmen stellen Studenten häufig Programme zur Verfügung, die sie kostenlos oder vergünstigt herunterladen können.

Bestimmte Programme braucht im Studium wirklich jeder Student, egal ob Mathematiker oder Kunststudent. Dazu gehören in erster Linie Programme zur Textverarbeitung und Präsentationen. Zum einen bietet Microsoft Studenten, Schülern und Lehrkräften die Möglichkeit kostenlos das Office Paket herunterzuladen und in der Cloud zu nutzen. Die bekannteste kostenfreie Alternative zu Office ist die freie Büro-Software OpenOffice. Zusätzlich ist aber auch das Paket von LibreOffice sowohl für Mac, als auch für Windows- und Linux-Rechner gratis herunterzuladen und lockt mit ähnlichen Features wie Open Office.

Je nach Studiengang haben Multimedia-Programme zur Bild- und Filmbearbeitung unterschiedliche Gewichtung. Auch hier gibt es viele Angebote speziell für den studentischen Geldbeutel. Ein kostenloses Programm zur Bildbearbeitung ist beispielsweise das pixelbasierte Graphikprogramm GIMP oder das Fotobearbeitungstool PhotoScape, welches allerdings nicht auf Linux-Systemen verwendet werden kann. Außerdem steht das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm Paint.NET aus dem Hause Microsoft zum kostenlosen Download bereit. Wer jedoch lieber mit dem Original Adobe Photoshop und den vielfältigen Programmen aus der Adobe Creative Suite arbeiten möchte, hat als Student die Möglichkeit die Adobe Creative Cloud zu einem Sonderpreis zu abonieren.

Bei der Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten und zur Organisation erweisen sich Zitationsprogramme als wichtige Helfer. Programme wie Citavi oder Zotero dienen zur Sortierung, Strukturierung und zur Verbreitung von wissenschaftlicher Literatur und Quellen.  Ein bereits vorbereitetes Software-Paket mit kostenlosen Programmen zum Start in das neue Semester stellt das Computermagazin Chip zur Verfügung.

Zusätzlich haben die Studierenden der Fachhochschule Kiel und der CAU haben die Möglichkeit, über Microsoft DreamSpark  Entwicklungssoftware und Betriebssysteme herunterzuladen. Berechtigt ist jeder Studierende, Lehrende und Mitarbeiter der Hochschule. Eine Verifikation findet durch die Eingabe der Studenten-Mailadresse statt und die gewünschten Programme können dann ganz bequem auf den eigenen Rechner heruntergeladen werden.

Achtung: Die über die Studenten-Mailadresse heruntergeladene Software darf nur für die akademische Lehre und Projekte verwendet werden.

Die richtigen Programme müssen während des Studiums nicht auch noch am Geldbeutel nagen. Häufig bieten Hochschulen neben Downloadmöglichkeiten auch die Nutzung von teuren, wichtigen Programmen auf hochschulinternen Rechnern an.

Welche Programme nutzt ihr am häufigsten? Schreibt Eure Antworten unter den Beitrag!

3 Gedanken zu „Free-Software für Studenten

  1. Thilo P

    Was hier etwas durcheinander gerät ist: „Free Software“ ist etwas anderes als Gratissoftware, sondern Software, die unter eine freien Lizenz veröffentlicht wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software). Zu unterscheiden ist das von Software, die noch zusätzlich Werbesoftware unetrscheidet oder einfach nur kostenlos ist.

    LibreOffice ist wiederum eine Weiterentwicklung von OpenOffice (auch „free software“), die von Firmen und EInzelpersonen weitergeführt wird, die unzufrieden mit dem Entwicklungsstand von OpenOffice und der Firma Oracle waren. https://de.wikipedia.org/wiki/LibreOffice#Vorgeschichte

    Zunächst erscheint der Unterschied aus Sicht des Geldbeutels egal. Aber für die Zukunft und die Sicherheit ist Free Software schon oft besser als sog. proprietäre Software (ob nun kostenlos oder nicht). Zudem darf man Free Software auch verkaufen. Aber User haben immer die Alternative es sich auch anderswo zu holen.

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  2. M

    Paint.NET läuft zwar nur unter Windows, kommt aber nicht „aus dem Hause Microsoft“. Es handelt sich hier um unabhängige Entwickler, die ihre Arbeit weitesgehend durch Spenden verrichten können.

    Wer viel mit technischen Fächern, Mathe oder Informatik zu tun hat, stößt mit Word (oder den kostenlosen Alternativen) oft schnell an die Grenzen. Hier lohnt es sich Textsatzprogramme anzuschauen – der populärste (und konstenfreie) Vertreter: LaTeX. Das Arbeiten unterscheidet sich zwar enorm und erfordert mehr Einarbeitungszeit, als viele, die „What you see is what you get“-Textverarbeitung gewohnt sind aufbringen wollen, aber grade bei langen Hausarbeiten kann LaTeX eine große Hilfe sein.
    Selbst für angehende Juristen lohnt sich ein Blick, denn die sehr eigenen Konventionen von Seitenzählweisen und Aufzählungen die x-fach verschachtelt sind, sind ein Leichtes für TeX.

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