Archiv für den Monat: Mai 2018

Freie Fahrt voraus?!

Nordrhein-Westfalen hat es. Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen auch. Unser Nachbarbundesland Niedersachsen kriegt es mit dem kommenden Wintersemester. Die Rede ist vom landesweiten Semesterticket in all seinen Facetten. Was ist mit Schleswig- Holstein? Weiterlesen

„Aus meiner Sicht war das für das Fach Deutsch katastrophal“

Im Sommersemester 2017 traf für viele Studierende – u.a. aus dem Fachbereich Deutsch – eine langerwartete Nachricht ein: die Aufhebung der Anwesenheitspflicht. Mit der Aufhebung der Anwesenheitspflicht gab es keine Verpflichtung mehr zu ‚langweiligen‘ oder spät stattgefundenen Veranstaltungen, die Nebenjobs mussten nicht mehr dem Unistundenplan angepasst werden und man durfte selbst entscheiden, wie und wann man lernt. Das klingt ja eigentlich nach einem weiteren Schritt in die Autonomie der Studierenden – und doch wurde sie von vielen Dozierenden nach nur einem Semester abgelehnt. Für viele Studierende bleibt dies unverständlich. In einem kurzen Interview erklärt Herr Prof. Dr. Markus Hundt, Professor für Deutsche Sprachwissenschaft, weshalb eine Anwesenheitspflicht trotz der Meinungsverschiedenheiten unabdingbar ist. Weiterlesen

Sind 2,50 Euro die Welt?

Mitte April verkündete der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der CAU Kiel eine Erhöhung des Semesterbeitrages an die Studierendenschaft. Pro Semester sollen künftig statt 10 Euro 12,50 Euro pro Kopf bezahlt werden. Zunächst solle diese Regelung für zwei Semester gelten. Das Konzept wurde in einem speziell einberufenen Finanzausschuss des Studierendenparlaments (StuPa) einstimmig verabschiedet. Aber was genau wird von dem Beitrag überhaupt finanziert? Und wie ist es zu dem neuen Beschluss gekommen? Über diese und andere Fragen habe ich mich mit Julian Schüngel (AStA-Vorstand), Mike Brach (Vorsitzender RCDS Kiel) sowie Carolin Kaubke (Vorsitzende Campus Grüne) ausgetauscht.

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„Studierende sollten sich ihr aufgeklärtes Bewusstsein bewahren“

Angetrieben von den aktuellen Empörungen rund um die Diesel-Manipulationen und den Abgastests an Affen bei Volkswagen veröffentlichten die beiden Kieler Philosophen Ludger Heidbrink und Alexander Lorch vor einigen Wochen einen Artikel über unternehmerische Verantwortung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ludger Heidbrink hat seit 2012 den Lehrstuhl für Praktische Philosophie an der CAU Kiel inne und Alexander Lorch ist wissenschaftlicher Geschäftsführer des an den Lehrstuhl angegliederten Kiel Center for Philosophy, Politics and Economics (KCPPE). Im Gespräch mit dem KN-Collegeblog sprechen die beiden über das Problem aufgeblähter Boni-Systeme und erklären, was sich hinter der Disziplin der Wirtschaftsphilosophie verbirgt.

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