Rausgehen: Kino und Empowerment – „Black Panther“

Anlässlich der Internationalen Woche gegen Rassismus zeigt das Kino in der Pumpe am 20. März in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. den Marvel-Film „Black Panther“. Nach der Vorführung soll gemeinsam mit dem Publikum diskutiert werden, was Diversität in Filmen für das Empowerment von Menschen mit Diskriminierungserfahrung bewirken kann.

Zum Inhalt: T’Challa soll nach dem Tod seines Vaters die Thronfolge von Wakanda antreten, der technologisch fortschrittlichsten Nation der Welt. Durch ein Kraftfeld von der Außenwelt abgeschottet und isoliert, ist das ostafrikanische Land eine Symbiose zwischen traditioneller Kultur und hochentwickelter Technik. Als ein alter Feind T’Challa die Regentschaft Wakandas streitig machen will, wird er als König und in Gestalt seines Alter-Egos „Black Panther“ auf eine harte Probe gestellt. Neben einem Kampf um die Krone muss T’Challa als Staatsoberhaupt Entscheidungen treffen, die nicht nur seine Nation, sondern die ganze Welt betreffen.

Ein Zeichen setzen für Diversität

Die Film-Adaption des Marvel-Comics ist mehr als nur eine neue Superhelden-Geschichte. Mit seiner fast ausschließlich schwarzen Besetzung, vielen starken Frauen-Figuren, der in Afrika spielenden Handlung und der Betonung von Werten wie Tradition und Familie setzt „Black Panther“ ein Zeichen für Diversität. Der Film setzt sich mit Themen wie der kolonialen Vergangenheit auseinander, die in vielen Filmen oft zu kurz kommen. Gemeinsam mit dem Projekt DISSkriminierung wird im Anschluss an den Film eine Publikumsdiskussion stattfinden. Zusammen mit den Besuchern soll darüber gesprochen werden, welche Rolle eine positive Medienrepräsentation von Diversität für das Empowerment junger Menschen mit Diskriminierungserfahrung spielt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung findet ihr hier.

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