Archiv des Autors: eglombik

Fußball-Europameisterschaft in der Uni: Ja oder nein zum Public Viewing?

Wenn man – trotz langer Suche – keinen winzigen Flecken zum Fußballspielen auf dem großen Platz hinter den Sportstätten findet und schon von Weitem die Anfeuerungsrufe der Uniligaunterstützer hört, so lässt sich schließen: Der halbe Campus ist im Fußballfieber. Jetzt nähert sich die Fußball-Europameisterschaft und macht sich Schritt für Schritt auf dem Campus breit. So sieht man einige fußballbegeisterte Mathematiker schon jetzt den zukünftigen Europameister 2016 statisch ausrechnen, andere bekennende Fans tragen Trikots ihrer Favoriten. Doch auch EM-Kritiker sind auf dem Campus zu finden. Während das große Public Viewing bereits in der Mensa 1 der Christian-Albrechts-Universität aufgebaut wird, fragt der KN-Collegeblog an der Uni nach: Was treibt die studentischen Fans zum Public Viewing, wer geht hin, wer bleibt zuhause?

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Studienplatzklage: „Ich will doch nur studieren“

„Ich bin nicht reingekommen!“ Das letzte Mal, als Patrick Lietsche diesen Satz sagte, scheiterte er vor der Club-Tür. Vor einigen Monaten aber bedeutete dieser Satz für Patrick viel mehr als nur der zerplatzte Traum einer Partynacht. Seine Abiturnote hat für die Zulassung seines Wunschstudiengangs einfach nicht gereicht. Er hätte warten ­ oder versuchen können sich einzuklagen. Doch lohnt sich das überhaupt?

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Für Studenten ist der Beitragsservice in Höhe von 17,50 Euro oft nicht leistbar. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Kein Bafög, dafür Ärger mit dem Rundfunkbeitrag

Hannah K. macht nicht den Eindruck, als könnten sie ein paar Behördenbriefe aus dem Gleichgewicht bringen. Die 28-Jährige studiert Skandinavistik und Deutsch an der CAU Kiel. Neben ihrem Studium bewältigt die gebürtige Kielerin zwei Nebenjobs. Bisher war Hannah vom Rundfunkbeitrag befreit. Doch nun erhält sie kein Bafög mehr – und der Ärger mit den „Beitragsservice der Landesrundfunkanstalten“, wie sich die GEZ mittlerweile nennt, fing an. Weiterlesen

Die Anfänger

Aller Anfang ist schwer. Lohnt es sich trotzdem?

Aller Anfang ist schwer. Lohnt es sich trotzdem?

Meine ersten Zumbatanzschritte sind unbeholfen und tollpatschig. Während alle nach links laufen, stolpere ich nach rechts und löse somit fast einen Tänzerinnendominoeffekt aus. Warum wissen denn alle anderen, wohin mit ihren Armen und Beinen?

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Verwende deine Jugend

Keine Lust mehr auf Unialltag? Das geht vielen so, die gerade ihre Bachelorarbeit abgegeben haben oder dies in nächster Zeit tun wollen. Aber nicht nur nach dem Bachelorabschluss gibt es viele Möglichkeiten, eine Pause wie das „Gap Year“ einzulegen.

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Neuer Beauftragtenbereich des AStA’s: Geflüchtete auf dem Campus

Seit Anfang Juli ist der neue Beauftragtenbereich des AStAs „Geflüchtete auf dem Campus“ aktiv. Gemeinsam engagieren sich Ruben Reid und Nele Krille im Namen des Allgemeinen Studierendenausschusses für den großen Aufgabenbereich Flüchtlinge. Im Interview äußert sich Nele zu den Aufgaben rund um das Thema Geflüchtete und den hohen Koordinationsbedarf. Weiterlesen

Oh wie schön ist Panama! Foto: Elena Glombik

Mittelamerika: Reise-Tipps für Studenten

Urlaub im Paradies muss nicht unbedingt teuer sein – auch Studenten können sich den Traum von Mittelamerika erfüllen. Allerdings sollte man ein paar Dinge beachten, damit man am Ende nicht ohne Geld darsteht.

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Aktionswochen gegen Sexismus und Homophobie an der Uni

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Aber schwul oder lesbisch sein – an der Christian Albrechts Universität – ist das absolut kein Thema, oder? Dazu tragen auch die Queeren-Themenwochen bei, die am Sonntag, dem Tag gegen Homophobie, mit der ersten Aktion starten.

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Schöner scheitern?

Aufgeben ist eigentlich keine Option. Doch schon wieder ist ein Semester vergangen. Die Prüfungsergebnisse waren schlechter als erhofft. Trotz des vielen Lernens mal wieder nicht alle Prüfungen bestanden. Im Hinterkopf der Gedanke: Drittversuch, oh je! Während  sich selbst in Kiel die Sonne breit macht und jeder viel lieber im Park statt in der Bibliothek seine Zeit verbringen möchte, stellen sich einige Studenten und Studentinnen die Frage: Was mache ich hier eigentlich? Will ich das überhaupt noch?

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Prüfungsangst: Das riesengroße Loch in meinem Kopf

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Prüfungsangst: Viele Studenten*innen haben so große Panik vor der Prüfung, dass sie nicht in der Lage sind sich zu konzentrieren.

So richtig schlimm wurde es mit dem Beginn der Uni. Vorher gab es vielleicht ein bisschen Bauchweh und ein paar schlaflose Nächte vor den Abiturklausuren. Aber diese Panikattacken und dieses Gefühl, ständig unter Druck zu stehen, dass erlebte Laura erst bei  den Prüfungen an der Uni. „Bei meiner ersten Klausur hatte ich einen totalen Blackout“, sagt die Biologiestudentin heute. „Ich hatte schon früh angefangen zu lernen und war beim Abfragen sogar besser als meine Kommilitonen. Aber als ich in der Klausur saß, war in meinem Kopf plötzlich nichts mehr als ein riesengroßes Loch.“

Wer wie Laura unter Prüfungsangst leidet, weiß unter welchem Druck die Drittsemesterstudentin während der Prüfungszeit steht. Herzrasen, Schwindel oder einfach nur ein komisches Gefühl im Bauch: Prüfungsangst hat viele Symptome. Dabei sind die Signale, die der Körper sendet, ganz natürlich. Es droht Gefahr –  also reagiert er  mit einer Art Fluchtwarnung. Das kann auch heißen, sich so unter Druck zu setzen, dass man nicht in der Lage ist, überhaupt zu lernen und den Stoff aufzunehmen. „Ich denke oft, dass ich es sowieso nicht schaffen kann, das ganze Pensum zu lernen“, gibt Laura zu.
Teresa Jütten vom Referat für Sozialpolitik des AStAs beobachtet, dass die Zahl derjenigen, die aufgrund von Prüfungsangst, Hilfe suchen, deutlich gestiegen ist. „Seitdem die Universitäten auf Bachelor und Masterstudiengänge umgestellt haben, stehen viele Studenten unter einem erhöhten Leistungsdruck.“ Besonders schlimm sei es, wenn das Ergebnis der Prüfung bestimmt, ob es weiter gehe im Studium. „Seit schon die ersten Prüfungen für das Endergebnis zählen, fühlen sich Studierende einfach unter Druck gesetzt. Auch Seminare werden dann nur entweder im Sommer oder Wintersemester angeboten, dass erhöht zusätzlich den Druck“, erklärt Teresa.
Laura gibt ihre Ängste vor Anderen nicht gern zu. Es gehöre in ihren Kreisen schon zum gutem Ton  zu behaupten, möglichst wenig für die Klausuren zu lernen. „Ich habe für mich schon ein paar Strategien entwickelt, wie ich am Besten mit der Angst umgehen kann“, sagt sie. Ihre drei wichtigsten Tipps gegen die Prüfungsangst hat Laura für uns aufgelistet:

  1. Rechtzeitig anfangen zu lernen: Manche Menschen können erst unter Zeitdruck so richtig produktiv sein. Für mich bedeutet dieser Zeitdruck allerdings zusätzlicher Stress. Deswegen versuche ich so früh wie möglich anzufangen. Den letzten Tag vor der Prüfung lerne ich dann gar nicht mehr und belohne mich, während die anderen meisten nochmal richtig Last-Minute-Pauken.
  2. Das Ziel vor Augen haben: Ich stelle mir immer wieder vor wie ich mich fühle, wenn ich die Prüfung geschafft habe. Zudem spreche ich mir selbst Mut zu, indem ich mir sage, dass ich eine gute Chance habe die Prüfung zu schaffen.
  3. Prüfungsangst nicht zu ernst nehmen: Ich rede mit Menschen meines Vertrauens darüber, dass ich Angst habe und erklären Ihnen woran es bei dieser bestimmten Klausur liegt. Meistens wird mir klar, dass diese Angst völlig übertrieben ist.

Trotz ihrer Tipps weiß Laura, dass sie ihre Prüfungsangst nur langfristig bekämpfen kann. Ihre erste Anlaufstelle wird der vom AStA veranstalte Vortrag zum Thema Prüfungsangst am Mittwoch, den 28.01, um 20.00 Uhr im Cap 3, Hörsaal 3 sein. Hier wird Dipl.- Psychologe Laurin Schaefgen von der psychosozialen Beratung des Studentenwerks Frage zu dem Thema beantworten. Hierzu sind alle, die sich bei dem Thema angesprochen eingeladen.