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Über madinamuhammad

Madina Muhammad studiert im letzten Mastersemester Deutsch und Philosophie auf Gymnasiallehramt an der CAU. Neben dem Studium ist sie als DaZ-Lehrkraft bei der inab - Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH tätig. Die 24-jährige Deutsch-Afghanin legt großen Wert auf die Integration und Sprachförderung von geflüchteten Jugendlichen, die sie in ihrer Freizeit ehrenamtlich unterrichtet und betreut.

Absolventen der CAU

Ehemaliger Jurastudent Civan Arik, erzählt im Interview über Schwierigkeiten, die ihm während des Studiums und des Referendariats begegneten.

Keine Klausuren und Hausarbeiten mehr – das ist der Wunsch (fast) aller Studierenden. Alle streben nach einem erfolgreichen Abschluss. Was für viele danach folgt: Bewerbungen schreiben und eine passende Arbeitsstelle suchen. Doch inwiefern unterscheidet sich das Arbeitsleben vom Studium? In einem Interview mit dem Collegeblog der KN erzählt der ehemalige Jurastudent, Civan Arik, welche Schwierigkeiten ihm während des Studiums und Referendariats begegnet sind.

Collegeblog: Du hast 2017 das Jurastudium beendet. Mit welchen Schwierigkeiten bist du während des Studiums konfrontiert worden?

Civan Arik: Da das Jurastudium mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen wird, unterscheidet es sich sehr von den Bachelor- und Masterstudiengängen. In Kiel gelten die ersten vier Jura-Semester als Aufbaustudium.

In diesem Zeitraum muss man sechs von zehn Klausuren bestehen, um für das Schwerpunktstudium zugelassen zu werden. Dabei läuft man Gefahr, nach sechs bestandenen Klausuren die anderen vier Fächer zu vernachlässigen. Frei nach dem Motto: „Puh, ich bin durch. Muss nicht mehr für Klausuren lernen.“

„Sechs Tage die Woche, acht Stunden am Tag büffeln.“

Nach dem Schwerpunktstudium kommt die Vorbereitung auf das Staatsexamen. Erst ab diesem Zeitpunkt fängt das richtige Jurastudium an. Das heißt: striktes, konzentriertes und diszipliniertes Arbeiten. Ergo: sechs Tage die Woche, acht Stunden am Tag büffeln.

In den ersten 6 Semestern gechillt, gefeiert und einfach die Freizeit genossen. Genau das ist die Gefahr, die den meisten Studenten zum Verhängnis wird. Erst ab der Examensvorbereitung verstehen die meisten Studenten Jura.

Collegeblog: Auch im Jurastudium sind einige Pflichtpraktika vorgeschrieben. Haben diese dich gut auf das Referendariat vorbereitet?

Civan Arik: So ziemlich gar nicht. Zum einen habe ich zwei der drei Pflichtpraktika in den Semesterferien des ersten Studienjahrs absolviert – als ich noch keine juristischen Vorkenntnisse hatte.

Zum anderen jedoch ist man bei den Pflichtpraktika an den Ausbilder gebunden. Man sitzt entweder in Verhandlungen oder neben dem Rechtsanwalt und schaut zu, wie er die Fälle bearbeitet. Ab und zu bekommt man kleine Aufgaben, die man erledigen soll.

„Ich bin der Meinung, dass die Praktika während des Studiums nicht sinnvoll sind.“

Im Gegensatz dazu arbeitet man während des Referendariats eigenständig. Man bekommt Fälle, die man eigenständig löst und zusätzlich Urteil- und Anklageschriften anfertigt. Ich bin der Meinung, dass die Praktika während des Studiums nicht sinnvoll sind. Aber das Justizprüfungsamt sieht es ja anders.

Collegeblog: Welche Tipps kannst du allen Jurastudenten geben?

Civan Arik: Fangt immer möglichst früh mit dem Lernen an. Versucht nicht – wie viele Jurastudenten – immer nur für Prüfungen zu lernen, sondern das Gelernte wirklich zu verstehen.
Ich habe das Repetitorium besucht, das mir während meiner Examensvorbereitung sehr geholfen hat.

„Wichtigster Tipp: Erstes Staatsexamen vor dem Schwerpunkt schreiben“

Und mein wichtigster Tipp: Versucht immer das erste Staatsexamen vor dem Schwerpunkt zu schreiben, da man mit der Wahl des richtigen Schwerpunkts, der die meisten Punkte bringt, seine Examensnote besser beeinflussen kann.

Das Wissen aus der Zwischenprüfung ist die Grundlage für den examensrelevanten Stoff. Wenn man daher nach der Zwischenprüfung direkt in die Examensvorbereitung geht, ist das Erlernte präsenter.

Gesunde Ernährung während der Klausurenphase

Stress, Leistungs- und Zeitdruck beschreiben am besten die Situation vieler Studierende während der Klausurenphase. Wer hat während dieser harten Phase überhaupt noch Lust und Zeit, auf die eigene Ernährung zu achten? Anstelle einer gesunden Mahlzeit greifen einige Studierende nach der schnellen Alternative: Pizza oder Burger. In diesem Artikel erzählen meine Mitbewohnerinnen, Beliz Böhme und Léma Wardak und ich, wie wir trotz der Klausurenphase in unserer WG nicht auf gesundes Essen verzichten. Weiterlesen

Soziales Engagement – Mal spontan!

Das Jahr 2018 nähert sich dem Ende und die ehrenamtliche Arbeit steht bei vielen Studierenden ganz oben auf der Vorsatzliste. Dieser Vorsatz könnte jedoch bereits zu Beginn des nächsten Jahres scheitern, da im Februar schon wieder die Prüfungsphase beginnt und im März vielleicht auch noch ein Praktikum anstehen könnte. Das soziale Engagement kann während dieser stressigen Zeit für viele Studierende eine zusätzliche Belastung sein. Doch muss soziales Engagement immer mit zeitaufwendigen Verpflichtungen einhergehen?  Der KN-Collegeblog stellt euch drei Alternativen vor, wie ihr euch in Kiel „spontan“ sozial engagieren könnt. Weiterlesen

Zahnpflege für Studierende

Das Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen – So heißt es ja bekanntlich. Und dennoch vernachlässigen viele die Zahnpflege in ihrem Alltagsstress. Das Zähneputzen wird entweder durch eine schnelle Mundspülung oder zuckerfreien Kaugummis ersetzt. Die Folgen davon sind viele teure Behandlungen beim Zahnarzt. Doch muss ein schönes Lächeln auch immer mit hohen Kosten und hohem Aufwand verbunden sein?  In einem Interview mit dem College-Blog der KN berichtet der 26-jährige Zahnarzt, Zen Hedar, wie eine ideale Zahnpflege aussieht und wie Studierende bei dieser am besten sparen können. Weiterlesen

Auslandsjahr in Shanghai – Herausforderung fürs Studentenleben und die Liebe

Fast alle Universitäten bieten ihren Studierenden die Möglichkeit an, ein Semester im Ausland zu absolvieren – so auch die Fachhochschule Kiel. Im Rahmen eines einjährigen Studienprogramms können Studierende der Fachrichtung Internationales Vertriebs- und Einkaufsingenieurswesen einen Doppelabschluss in Shanghai erlangen. Einer der diesjährigen Teilnehmer ist mein Verlobter Scheer Muradi. Während er in einem Interview seinen Bewerbungsprozess und seine ersten Eindrücke über das Leben in China schildert, beschreibe ich, wie wir mit der Fernbeziehung und vor allem der Zeitdifferenz von sechs Stunden umgehen.  Weiterlesen

„Aus meiner Sicht war das für das Fach Deutsch katastrophal“

Im Sommersemester 2017 traf für viele Studierende – u.a. aus dem Fachbereich Deutsch – eine langerwartete Nachricht ein: die Aufhebung der Anwesenheitspflicht. Mit der Aufhebung der Anwesenheitspflicht gab es keine Verpflichtung mehr zu ‚langweiligen‘ oder spät stattgefundenen Veranstaltungen, die Nebenjobs mussten nicht mehr dem Unistundenplan angepasst werden und man durfte selbst entscheiden, wie und wann man lernt. Das klingt ja eigentlich nach einem weiteren Schritt in die Autonomie der Studierenden – und doch wurde sie von vielen Dozierenden nach nur einem Semester abgelehnt. Für viele Studierende bleibt dies unverständlich. In einem kurzen Interview erklärt Herr Prof. Dr. Markus Hundt, Professor für Deutsche Sprachwissenschaft, weshalb eine Anwesenheitspflicht trotz der Meinungsverschiedenheiten unabdingbar ist. Weiterlesen

Islamwoche an der CAU

Ihr möchtet euch (näher) mit dem Islam beschäftigen, hattet aber noch keine Gelegenheit dazu, weil ihr keine „Experten“ aus dem Bereich kennt? Das kann sich diese Woche ändern: Die Islamische Hochschulgemeinde (IHG) lädt zur Islamwoche ein! Von Montag bis Freitag findet jeweils ab 18:30 Uhr am Christian-Albrechts-Platz 3 ein Vortrag zum Thema Islamophobie statt. In einem Interview erklärt der Vorstand der IHG, welche Ziele sie als Gemeinde verfolgen und inwieweit eine Beschäftigung mit dem Thema Islamophobie relevant ist. Alle Interessierten sind zur kostenlosen Veranstaltung herzlich eingeladen. Weiterlesen

Valentinstag an der CAU

Die Universität gilt als ein Ort, an dem Lernen und Leistung groß geschrieben werden -vor allem im Februar. Klausuren, Hausarbeiten und Praktika spiegeln den Alltag der Studenten wider. Heute werden die Lernzettel – zumindest von einigen – durch rote Rosen, leckerer Schokolade und vielleicht eine Flasche Sekt ersetzt, denn heute ist Valentinstag. Doch (wie) feiern überhaupt vergebene Studierende diesen Tag? Um mir ein kleines Stimmungsbild zu verschaffen, habe ich einige Pärchen auf dem Universitätscampus anonym befragt, wie sie zum Thema Valentinstag stehen.

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Wie schreibe ich eine gute E-Mail an meinen Dozierenden?

„Hochverehrter Herr Prof. Dr. phil“   Nein, hochverehrt klingt irgendwie aufgesetzt. Ich bin doch kein Goethe. Vielleicht doch lieber „Lieber Herr Prof. Dr. phil,“ Nee, ich kenne ihn doch gar nicht richtig. Sehr geehrter Herr Prof. Dr. phil. Ja, das klingt doch gut. Ich schaue lieber noch einmal auf seiner Homepage nach, ob ich auch alle Titel aufgezählt habe. Vielleicht hat er ja noch einen weiteren Doktortitel, den ich vergessen habe? Oder gar einen wichtigen Ehrendoktor? Erwartet er überhaupt, dass ich alle Titel aufzähle?

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