Archiv der Kategorie: Studentenfutter

Käthes selbstgemachtes Gulasch

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder verschiedene Variationen von Gulasch in den Mensen der CAU Kiel. Doch warum ist das Gericht so beliebt? Ich kann es euch sagen. Es ist super, weil man sich danach gestärkt und fit fühlt, wie nach einer Kraftbrühe. Nichts anderes ist es ja auch im Prinzip – nur eben besser. Gulasch ist genau das Richtige für nass-kalte und windige Tage.

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Kürbis mal nicht als Suppe

Von einer lieben Arbeitskollegin habe ich einen Hokkaido aus dem hauseigenen Garten bekommen. Der Küchen-Klassiker in punkto Kürbis wäre eigentlich eine dicke, sämige Suppe passend zum rauen Herbstwetter… Aber wo ist das Schmuddelwedder abgeblieben, wenn man schon mal das Herbstgemüse schlechthin zuhause rumliegen hat? Bei diesem schönen Altweibersommer verspüre ich wirklich noch kein Verlangen nach einer heißen und deftigen Suppe à la Oma. Ich habe daher lange hin- und herüberlegt, was ich Leckeres aus dem Bio-Kürbis zaubern könnte, und kam schließlich auf ein herzhaftes Risotto mit einigen spätsommerlichen Komponenten wie Nüssen und Beeren – ein guter Kompromiss, wie ich finde.

Was ihr braucht, das seht ihr hier:

Risottoreis, Weißwein, Gemüsebrühe und co. Der Kreativität bei Risotto sind keine Grenzen gesetzt.

Risottoreis, Weißwein, Gemüsebrühe & Co. Der Kreativität bei Risotto sind keine Grenzen gesetzt.

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Tipps für eine günstige Kieler Woche

Jedes Jahr das gleiche Problem: Kieler Woche? Ja, gerne! Geldbeutel? Flaute… Aber auch mit einem kleinen Budget ist es möglich, eine schöne und abwechslungsreiche Kieler Woche zu erleben. Denn es werden nicht nur kostspielige Attraktionen oder kulinarische Spezialitäten geboten, sondern es verstecken sich auch kleine, kostenlose Erlebnisse. Ich habe eine kleine Auswahl zusammengestellt.

Hörn Impressionen, Foto: Laura Duday

Foto: Laura Duday

Foto: Laura Duday

Foto: Laura Duday

Foto: Laura Duday

Foto: Laura Duday

 

 

 

 

 

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Fleischlos glücklich am Grill

 

Knusprige Grillspieße mit Sojamedaillons

Knusprige Grillspieße mit Sojamedaillons (Foto: Stefan Kempf)

Grillen und Fleisch: Zwei Dinge die scheinbar zusammengehören. Zwei Dinge, denen Männlichkeit zugeschrieben wird. Dass dieses Klischee nicht zutreffen muss, wissen bereits viele. Vegan ist Trend. Aber es ist vor allem auch gesund, lecker und definitiv nicht weniger männlich. Im Artikel findet ihr ein simples Rezept für vegane Grillspieße – die habe ich bereits mehrfach testen können. Die sind übrigens auch von passionierten Grill- und Fleischveteranen mehrfach gelobt worden. Weiterlesen

Die mobile Grillmaschine

Sommer, Sonne, Grillen. Ich grille unheimlich gerne. Nur zu gerne bereite ich Salate und die Grillsachen Stunden vorher zu. In meinem Stadtteil Südfriedhof ist die nahgelegene Moorteichwiese der perfekte Ort.

Die Moorteichwiese

Die Moorteichwiese, Foto: Sabrina Aust

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Mut zum selber Marinieren

Grillen bedeutet für viele einfach schnell in den Supermarkt zu rennen und irgendein eingeschweißtes Nackensteak zu kaufen. Hauptsache einfach und billig. Ich gebe zu, noch vor einigen Jahren war mir die marinierte Schuhsohle auch gut genug. Bis ich einen TV-Beitrag sah. Jetzt verfeinere ich das Fleisch selbst. Weiterlesen

Ausprobiert: Veganer Kartoffelsalat

Veganes Grillen? Was isst man denn da?
Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an veganem Grillgut, meist auf der Basis von pflanzlichem Eiweiß. Aber auch Grillklassiker – wie Kartoffelsalat als Beilage – lassen sich wunderbar auch vegan herstellen. Ein schnelles und einfaches Rezept habe ich am Wochenende selber ausprobiert.

bunter, veganer Kartoffelsalat

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Unverpackt – lose und nachhaltig

Einkaufen ganz ohne Verpackung? Im „unverpackt“-Laden an der Waitzstraße ist es ab sofort möglich, Waren in eigene Gefäße abzufüllen und somit Verpackungen zu vermeiden. Das Sortiment reicht von Gemüse, Trockenfrüchten und Süßwaren bis hin zu Reinigungsmitteln, Spirituosen, Kaffee und Tee. Angeboten wird hauptsächlich Bioware aus dem Raum Norddeutschland. Unter Studenten ist das Gesprächsstoff.

Logo des "unverpackt" Ladens

Logo des „unverpackt“ Ladens

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Chicken-Curry Käthe Style

Kennt ihr das?

Immer gibt es Pizza, Nudeln oder irgendwas mit Hack. Ich habe aber auch mal Appetit auf etwas anderes. Etwas ungewohnt Würziges und Exotisches. Etwas, das die Geschmacksnerven wieder richtig herausfordert und anregt. Etwas, das im Abgang schön scharf ist und nicht zu lasch…

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Stollen-Nacht – Heilige Nacht

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Weihnachten bedeutet für mich, dass ich die seltene Lust verspüre, backen zu wollen. Wer mich kennt, weiß, dass ich eher ein Salz- denn ein Zuckerjunkie bin. Da gehört das Backen im Rest des Jahres, wie für Geburtstage, wirklich nicht zu meinen Highlights. Aber wie durch ein Wunder kommt im Dezember auch bei mir die Lust auf selbstgebackene Weihnachtsköstlichkeiten.

Und wenn ich schon mal backe, dann sicherlich keine öden und trockenen Standardplätzchen, wie man sie von früher kennt. Im vergangenen Jahr machte ich für mich und meine Familie Lebkuchen mit Schokoglasur, und im Jahr davor versuchte ich mich an selbstgebrannten Mandeln. In diesem Jahr entschied ich mich für den Klassiker: den Christstollen.

Beim Bäcker bezahlt man ein kleines Vermögen für diese simple Leckerei, und häufig ist auch leider für meine Begriffe abscheuliches Orangenat enthalten. Pfui! Ihr braucht aber gar nicht viel Talent und auch nicht viel Geld, um Euch Euren luftig saftigen Stollen selbst zu machen und Eurer Familie eine Freude zu bereiten.

 

ZUTATEN            (für zwei Große oder mehrere kleine Stollen)

550 g Mehl    ca. 0,35 €

85 g frische Hefe    je 0,15 €

150 g Zucker    ca. 0,30 €

3 Packungen Vanillinzucker    ca. 0,20 €

Puderzucker zum Bestäuben    0,35 €

350 g Butter    ca. 2,00€

100 g gestiftete Mandeln    0,89 €

200 g Marzipan Rohmasse    1,29 €

140 ml Milch    ca. 0,20 €

500 g Rosinen    1,50 €

1 TL Salz    k. A.

3 EL Rum (Flachmann an der Supermarktkasse)    ca. 1,00€

Mit round about 8,00 € hat man Stollen für einen ganzen Monat!

Auf geht’s….

Einen Teil der Milch in einem Topf leicht erhitzen und anschließend mit einer Prise Zucker, etwas Mehl und der Hefe vermengen. Das Ganze etwa 20 min. gehen lassen.

Nach den 20 Minuten Ruhepause das restliche Mehl, den Zucker/Vanillinzucker, das Salz und die weiche Butter hinzufügen und sanft verkneten. Wenn alles gut vermengt ist, die Rosinen sowie die Mandeln und den Rum unterheben.

Den Teig erneut eine Stunde gehen lassen.

Nun kann es aber endlich losgehen. Der Teig muss jetzt ein letztes Mal gut durchgehoben werden. Das Marzipan mit leicht angefeuchteten Händen in kleine Kugeln oder Schlangen formen und in den Stollen einarbeiten.

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Im vorgeheizten Backofen bei 170° je nach Größe der Stollen ca. 30-50 min. backen. Um sicher zu gehen, lieber ab und zu mal in die Röhre gucken, bevor auf den letzten Metern noch etwas schief geht.

Den Stollen anschließend mit reichlich Puderzucker bestreuen und gut auskühlen lassen.

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In diesem Sinne: Ho! Ho! Ho! und frohe Weihnachten!

Eure Käthe