Archiv der Kategorie: und Ich

So gut wie neu – oder besser: Second Hand

In vielerlei Hinsicht bestimmt Konsum unseren Alltag. Der Schokoaufstrich fürs Brötchen, die Winterstiefel oder ein neues Bild für die Wohnzimmerwand: All das sind Dinge, die wir benötigen, glauben zu brauchen oder vielleicht einfach unbedingt wollen. Für das eigene Konsumverhalten muss sich niemand rechtfertigen – es hin und wieder in Frage zu stellen, schadet trotzdem nicht. Weiterlesen

Wie mich Kellnern zu einer entspannteren Studentin machte

Seit ich vor nunmehr über sechs Jahren mein Studium begonnen habe, begleitet mich eines wie das Semesterticket im Geldbeutel: Die Arbeit in der Gastronomie. Als einer der vielen Fälle, die durch das Bafög-Raster fallen, obwohl sich die finanziellen Möglichkeiten der Eltern in Grenzen halten, habe ich mich schnell damit arrangiert, Vorlesungen, Hausarbeiten und Klausuren mit einen Nebenjob unter einen Hut zu bringen. Für mich stellte das nie ein Problem dar. Sicher, hätte ich mir meinen Lebensunterhalt nicht größtenteils selbst verdienen müssen, wäre im Studium vielleicht einiges schneller oder glatter gelaufen – viele wertvolle Erfahrungen hätte ich dann aber nie sammeln dürfen.

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Den Campus durch Ersti-Augen sehen

Seit vier Jahren studiere ich nun an der Fachhochschule in Kiel. Ich bin mittlerweile im zweiten Semester meines Master-Studiengangs. Bei einem Spaziergang über den Campus stelle ich fest, wie viel sich in diesen vier Jahren bereits verändert hat. Oder war dieses Kunstwerk schon vorher da? Was ist mit diesem Baum? Vielleicht, so scheint es mir, nehmen wir unsere alltägliche Umwelt einfach zu oberflächlich wahr. Ich frage mich, was wohl wäre, wenn ich meine Hochschule noch einmal durch die unschuldigen Augen eines Erstsemesters sehen könnte. Was würde mir auffallen? Weiterlesen

Das Studienende: Was muss ich beachten?

Das Studienende kann vieles sein: Der Beginn eines neuen Kapitels, der lang fällige Weg in den Beruf, wehmütig, angsteinflößend, hoffnungsvoll. Eines ist er aber ganz sicher: Die Begegnung mit einem großen Haufen Papierkram. Weiterlesen

Das Ehrenamt – Unverzichtbar für eine Gesellschaft

Blick auf das diesjährige Zeltlager in Bayern. Was bewegt die Menschen zum Ehrenamt?

Man stelle sich einmal vor: Es ist Uni und keiner geht hin. Durch die Neuregelung der Anwesenheitspflicht an der CAU Kiel blieb so mancher Stuhl leer. Für Studierende mit ehrenamtlicher Tätigkeit bewirkt dies eine große Unterstützung. Ich, 24 Jahre alt, beichte, dass ich drei Wochen lang geschwänzt habe, um mit Kindern ins Zeltlager zu fahren. Dabei dachte ich darüber nach, was das Ehrenamt für das Kollektiv und mich bedeutet. Ein Essay.

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Is life a journey or competition? – Vom richtigen und falschen Handeln

Zeit ist manchmal relativ – zumindest beim Schreiben eines Blogs. Sowie die Definition von ein paar Tagen zu diesem Artikel zwei Monate betrug, so können Verständnisse, das Richtige richtig zu beurteilen brachial voneinander abweichen.

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Grauer Klotz ganz bunt – Erlebe den Bunker-D!

Kennt ihr den Bunker-D auf dem FH-Campus in Kiel? Noch nicht? Dann wird es allerhöchste Zeit! Denn der graue Kasten lockt mit ganz viel Inhalt. Wir führen euch durch das Kultur und – Kommunikationszentrum und lassen Euch an unseren Gedanken teilhaben. Wir? Das sind Silja Rulle und Jessica Sarah Schulz, Studierende im Fachbereich Medien und studentische Hilfskräfte im CampusKunst-Team. Durch unsere “Insight-Sicht” haben wir viel Spannendes zu berichten, also kommt mit!

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Let’s start the new year right

Es ist so einfach, am 31.12. Pläne zu schmieden, wie im kommenden Jahr alles anders werden soll. Oder immerhin besser. Beim Aufwachen am 1.1. ist die Motivation meist schon wieder etwas gedämpft, aber mit einem Kater kann ja ohnehin niemand zum Super-Studierenden werden. Beziehungsweise einen Sieben-Kilometer-Lauf schaffen. Eine Umfrage unter Kommilitonen zum Thema „Gute Vorsätze“.

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Is life a journey or competition? – Inszenierung macht die Bühne frei

Einige der kommenden Blogartikel beschäftigen sich mit einem Versuch einer verzahnten politischen und gesellschaftlichen Analyse des vergangenen Jahres. Dabei verbinde ich Presseberichte, situative Aufnahmen und Zustände der Flüchtlings- und Sicherheitsdebatte mit Erlebnissen und Gesprächen rund auf dem Campus und meinem sonstigen Lebensweg. Es generieren sich immer wieder unerwartete Parallelen – doch bislang lediglich in meinem Kopf.

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Quarter-Life-Crisis oder die Frage: Was kommt nach dem Studium?

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Eines Tages holt es jeden von uns ein – das Gefühl, nicht genug aus dem eigenen Leben zu machen. Plötzlich fällt einem auf, dass man mit Mitte zwanzig das Studium noch nicht beendet hat. Dass kein sicherer Arbeitsplatz nach dem Abschluss auf einen wartet. Dass die Freunde um einen herum viel erfolgreicher ihre Ausbildungszeit genutzt haben und sich vielleicht schon im Beruf befinden. Erst letztens hat mich dieses Gefühl eingeholt und mich sogar an der Sinnhaftigkeit meines Studiums zweifeln lassen. Weiterlesen