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„Aus meiner Sicht war das für das Fach Deutsch katastrophal“

Im Sommersemester 2017 traf für viele Studierende – u.a. aus dem Fachbereich Deutsch – eine langerwartete Nachricht ein: die Aufhebung der Anwesenheitspflicht. Mit der Aufhebung der Anwesenheitspflicht gab es keine Verpflichtung mehr zu ‚langweiligen‘ oder spät stattgefundenen Veranstaltungen, die Nebenjobs mussten nicht mehr dem Unistundenplan angepasst werden und man durfte selbst entscheiden, wie und wann man lernt. Das klingt ja eigentlich nach einem weiteren Schritt in die Autonomie der Studierenden – und doch wurde sie von vielen Dozierenden nach nur einem Semester abgelehnt. Für viele Studierende bleibt dies unverständlich. In einem kurzen Interview erklärt Herr Prof. Dr. Markus Hundt, Professor für Deutsche Sprachwissenschaft, weshalb eine Anwesenheitspflicht trotz der Meinungsverschiedenheiten unabdingbar ist. Weiterlesen

Ein Semester ohne Anwesenheitspflicht: Pro und Contra

Das erste Semester ohne Anwesenheitspflicht liegt hinter uns. Zeit, Bilanz zu ziehen: Ist der Wegfall der Teilnehmerlisten wirklich so schlimm, wie es die Dozenten zu Beginn prophezeiten? Wie sieht es in den Hörsälen und Seminarräumen aus? Maline und ich sammeln Argumente für und gegen die Anwesenheitspflicht.

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Ein umstrittenes Gesetz

Mit der Novellierung des schleswig-holsteinischen Hochschulgesetzes im Dezember 2015 kommen einige Änderungen auf die Universitäten und Fachhochschulen des Landes zu. Neben einem auf 67 Plätze erweiterten Senat, der zukünftig öffentlich tagen soll, ist vor allem die geplante Abschaffung der Anwesenheitspflicht umstritten. Auch ansonsten steht das Gesetz in der Kritik, nicht zuletzt wegen der laut der Opposition augenscheinlich recht abrupten Konzipierung. Aber auch die Spitzen der Hochschulen fühlen sich übergangen.

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