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Feuchtgebiete: Bin ich bereit für Helen?

Wenn man mich vor drei Tagen gefragt hätte, welches Buch meiner Meinung nach auf keinen Fall verfilmt werden sollte, hätte ich „Feuchtgebiete“ geantwortet. Zum einen, weil mir bereits beim Lesen einige Absätze zu derb waren, zum anderen weil mir für einen eineinhalbstündigen Film die Handlung im Buch fehlt. Abgesehen von der Offenheit mit Sexualität und dem Körper, die mich beeindruckt und zugleich schockiert hat, fehlte mir eine tiefgründige Geschichte. Der familiäre Hintergrund um das Scheidungskind Helen Memel wirkte mir nicht ausgereift genug und zu schlicht, wodurch er von den sogenannten „Ekelszenen“ immer weiter in den Hintergrund gerückt ist. Weiterlesen

Unbekümmerte Freizügigkeit

Der Ekel beginnt beim Herumrutschen auf einer extrem schmutzigen Toilette und der Erkenntnis, dass die Protagonistin Helen wohl gute Abwehrkräfte hat und durch so ein Verhalten bisher nie krank geworden ist. Es folgen Experimente mit Gemüse in der Badewanne, welches im Anschluss zurück in den Kühlschrank gepackt wird. Sowie weitere Themen wie Intimrasur, Oralverkehr, Hämorrhoiden und Analinkontinenz. Zudem sieht man noch Männer, die auf eine Pizza onanieren. Vermutlich Pornodarsteller. Ich bin diese Bilder im Kino nicht gewohnt. Weiterlesen