Schlagwort-Archive: Freizeit

Foto: Ohne Plätzchenbacken kann sich Kerstin Tietgen Weihnachten nicht vorstellen. Foto sp

Traditionelle Weihnachtsbäckerei

Weil Weihnachten ohne Plätzchen nur halb so schön wäre, trifft sich meine Familie immer im Advent zur großen Weihnachtsbäckerei. Früher haben meine Großeltern die Plätzchen gebacken. Seit dem Tod meiner Oma machen meine Mutter, meine Schwester, mein Opa und ich den Jungferntoast, die „Hanschi“-Makronen und die Haselnussplätzchen nach ihren alten handschriftlichen Rezepten. Weiterlesen

Das Leben ist ein Wunschkonzert

Das Licht geht aus. Nur ein paar Glühbirnen leuchten auf der Bühne.  Im Hintergrund ein großes Banner: „New York, Rio, Kiel“. Gespanntes Warten. Dann die ersten Akkorde von „Lass mich nie mehr los“. Jubel im Kieler MAX. Gänsehaut. Peter von den Sportfreunden Stiller trägt ein schwarz-weiß gestreiftes Oberteil. Hach, ist das schön. Weiterlesen

Riot auf Rollschuhen- Ein Tag bei den Smashing Sailorettes

Bunte Haare, Piercings, Tattoos, Netzstrumpfhosen und dazu Namen wie Nini Napalm oder Tamykaze. Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass die jungen Frauen von den „Smashing Sailorettes“ anders sind. Genau wie die Sportart, die sie betreiben. Rollerderby ist ein Vollkontaktsport auf Rollschuhen und deshalb nichts für Heulsusen. Weiterlesen

Feuchtgebiete: Bin ich bereit für Helen?

Wenn man mich vor drei Tagen gefragt hätte, welches Buch meiner Meinung nach auf keinen Fall verfilmt werden sollte, hätte ich „Feuchtgebiete“ geantwortet. Zum einen, weil mir bereits beim Lesen einige Absätze zu derb waren, zum anderen weil mir für einen eineinhalbstündigen Film die Handlung im Buch fehlt. Abgesehen von der Offenheit mit Sexualität und dem Körper, die mich beeindruckt und zugleich schockiert hat, fehlte mir eine tiefgründige Geschichte. Der familiäre Hintergrund um das Scheidungskind Helen Memel wirkte mir nicht ausgereift genug und zu schlicht, wodurch er von den sogenannten „Ekelszenen“ immer weiter in den Hintergrund gerückt ist. Weiterlesen

Geocaching rund um das Wikinger-Museum Haithabu

Als meine Freundin Janna mir das erste Mal von Geocaching erzählt hat, musste ich sofort an Pippi Langstrumpf denken und an die Szene, in der sie „Sachensucher“ spielen. Beim „Sachensuchen“ geht es darum, überall in der Umgebung nach Schätzen zu suchen. Sie finden einen rostigen Eimer mit Loch, einen alten Mann und am Ende sogar einen richtigen Schatz, den Pippi natürlich vorher versteckt hat. Ungefähr so funktioniert auch „Geocaching“, denn man sucht nach Schätzen (in Fachsprache: „Caches“), die vorher jemand versteckt und dessen Koordinaten online hinterlegt sind. Weiterlesen