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Mehr Literatur für Kiel

Das Studium ist die beste Zeit, um sich auszuprobieren und neue Hobbys zu entdecken. Das dachten sich auch vier Kieler Studierenden und gründeten kurzerhand den Schnipsel. Aus dem ehemaligen „Literaturmagazin von Nobodies“, wie der Titel der ersten Ausgabe lautete, ist mittlerweile eine feste Anlaufstelle für alle geworden, die ein Ventil für ihre Kreativität suchen. Seit sechs Jahren erscheint der Schnipsel alle vier bis sechs Monate, immer gefüllt mit allerlei Literatur. Aus dem Redaktionsquartett sind mittlerweile 10 Menschen geworden, die nicht nur Texte für den Schnipsel auswählen, lektorieren und layouten, sondern auch in Kooperation mit Kieler Kulturorten Lesungen veranstalten, um das kostenlos ausliegende Magazin zu finanzieren. Grund genug also, es im Collegeblog einmal vorzustellen. Deshalb könnt ihr diesmal einen Gastbeitrag mit dem Titel „Die Dinge beim Namen nennen“ von Katharina Noß lesen, die Mitherausgeberin des Schnipsels ist. Katharina studiert seit langem an der CAU und ist gerade im Kampf mit ihrer Masterarbeit. Beim Schnipsel ist sie seit dem denkwürdigen Sommer von 2015, weil sie Kultur brauchte und der Schnipsel ihr schon immer reizvoll erschien, außerdem kannte sie schon Gründungsmitglied Zara. Literatur ist für sie „was ganz großes Unheimliches und was unheimlich Schönes“.

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Die Kunst ist tot – Es lebe die Kunst!

Mucksmäuschenstill ist es in der Hansa 48. Vorsichtig, um ja keinen störenden Laut zu machen, nippt der ein oder andere Zuhörer an seinem Bier, die Augen unablässig auf  die Bühne gerichtet. Andächtig lauschen sie einem jungen Studenten, Maximilian Runge, der mit der geübten Stimme eines Geschichtenerzählers seinen Prosatext „Hiob in der Asche“ vorträgt. Maximilian, der Philosophie und Germanistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel studiert, ist einer der neun Autoren, die im Rahmen des „Schnipsel-Geburtstages“ ihr Können unter Beweis stellen.

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