Kürbis mal nicht als Suppe

Von einer lieben Arbeitskollegin habe ich einen Hokkaido aus dem hauseigenen Garten bekommen. Der Küchen-Klassiker in punkto Kürbis wäre eigentlich eine dicke, sämige Suppe passend zum rauen Herbstwetter… Aber wo ist das Schmuddelwedder abgeblieben, wenn man schon mal das Herbstgemüse schlechthin zuhause rumliegen hat? Bei diesem schönen Altweibersommer verspüre ich wirklich noch kein Verlangen nach einer heißen und deftigen Suppe à la Oma. Ich habe daher lange hin- und herüberlegt, was ich Leckeres aus dem Bio-Kürbis zaubern könnte, und kam schließlich auf ein herzhaftes Risotto mit einigen spätsommerlichen Komponenten wie Nüssen und Beeren – ein guter Kompromiss, wie ich finde.

Was ihr braucht, das seht ihr hier:

Risottoreis, Weißwein, Gemüsebrühe und co. Der Kreativität bei Risotto sind keine Grenzen gesetzt.

Risottoreis, Weißwein, Gemüsebrühe & Co. Der Kreativität bei Risotto sind keine Grenzen gesetzt.

Zutaten:

Risottoreis: 1,99€

Weißwein: 1,49€

Gemüsebrühe: je nachdem (Ihr könnt auch mit Suppengrün und Wasser eine eigene herstellen)

Cranberry-Cashew-Mix: 1,19€  (Lidl)

Kürbis: ein Geschenk (um die 2-3 €)

Öl, Salz, Pfeffer, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und etwas Rosmarin, Parmesan und Butter zum Abrunden.

Zubereitung für 3-4 Portionen:

Zunächst werden Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel gehackt und in reichlich Öl in einem großen Topf heiß angeschwitzt. Wenn der Mix glasig ist, zwei große Tassen (Pötte) Risottoreis hinzugeben und ebenfalls kurz andünsten. Nun wird mit 150 ml Weißwein abgelöscht und danach die Temperatur auf ein Minimum reduziert.

Nebenbei werden ca. 400 ml Gemüsebrühe aufgesetzt (Wasserkocher geht am schnellsten) und nach und nach zum Risotto hinzugegeben. Dabei wartet man immer so lange, bis die hinzugefügte Flüssigkeit verkocht ist, und gibt dann wieder etwas neue Flüssigkeit dazu. Hierbei sollte die Brühe immer schön heiß sein, damit das Korn kontinuierlich garen kann.

Bei der Zubereitung von Risotto ist es sehr wichtig, stets umzurühren, damit nichts anbrennt. Die Zugabe von Flüssigkeit peu à peu ist ebenfalls zu beachten, damit das Risotto schön schlotzig wird.

Wenn das Korn noch genug Biss hat den kleingeschnittenen Kürbis in den Topf geben und mitgaren lassen.

Hokaido entkernen und in kleine Würfel schneiden

Hokkaido entkernen und in kleine Würfel schneiden

Bevor alles gar ist die feingehackten Cashews und Cranberries hinzugeben und ebenfalls kurz mit erhitzen. Zum Schluss einfach mit Salz, Pfeffer und Rosmarin abschmecken. Je nach Gusto kann man Parmesan und Butter unterheben, um den Geschmack abzurunden. Die Kochzeit eines Risottos lässt sich leider nicht so einfach festlegen, daher gilt: Probieren! Aber wirklich zeitaufwendig ist es auch nicht. Mit Vorbereitung und Kochzeit liegt man unter einer dreiviertel Stunde und hat danach etwas Besonderes auf dem Teller.

Das spätsommerliche-frühherbstliche Kürbis-Risotto ist angerichtet! Guten Appetit!

Das spätsommerlich-frühherbstliche Kürbis-Risotto mit Cashews und Cranberries ist angerichtet!

 

Guten Appetit wünscht Eure Käthe!

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Katrin Burmeister

Über Katrin Burmeister

Katrin Burmeister (25), studiert Geschichte und Philosophie an der CAU. Sie lebt seit fünf Jahren zusammen mit ihrem Freund in Kiel, kommt ursprünglich aus Bordesholm und arbeitet nebenberuflich bei H&M. „Ich bin eine ambitionierte Hobbyköchin, und wären die Arbeitszeiten des Kochs nicht so exorbitant nervig, wäre ich ganz sicher schon im Beruf gelandet.“ Im KN-CollegeBLOG will sie Mensaessen günstig, aber lecker nachkochen und die Rezepte dazu liefern.

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