Kein Smartphone: Geht das als Student?

Kannst du dir ein Leben ohne ein Smartphone vorstellen? Ich konnte es vor einem halben Jahr zwar auch noch nicht, habe mich aber trotzdem dazu entschlossen, auf meines zu verzichten. So hat sich mein Leben als Student ohne Smartphone geändert.

Auf der Suche nach dem Weg

„Können Sie mir mal kurz helfen?“ – Es ist ein sonniger Augusttag, an dem ich mich entscheide, mit dem Fahrrad zum Falkensteiner Strand zu fahren. Einfach die Holtenauer Straße hochradeln, mit der Fähre übersetzen und dann nur noch die Straße entlangfahren, wurde mir der Weg im Vorfeld von Freunden erklärt – soweit so gut. Doch nach dem Angekommen auf der anderen Seite des Wassers, wird mir schnell klar, dass ein wenig mehr dazugehört als lediglich einer Straße zu folgen. Normalerweise hätte ich jetzt auf mein Smartphone geschaut. Um nun zum Strand zu finden, halte ich um die fünf Mal erkundige mich, ob ich auf dem richten Weg bin. Ganz schön nervig, denkst du? Im Gegenteil! Die Menschen sind alle sehr hilfsbereit und es kommen teils nette Dialoge zustande, die meinen Tag bereichern. Und letztendlich finde ich den Weg, wenngleich ich wohl ein paar Minuten länger brauchte. Und das Beste: Ab jetzt finde ich problemlos zum Strand, denn ich habe mir die Strecke viel besser eingeprägt.

Mein erstes Smartphone

Mit 14 Jahren bekam ich 2014 mein erstes, lang ersehntes Smartphone. Damals in der achten Klasse war ich einer der Letzten, die so ein Ding hatten. Endlich konnte auch ich unterwegs lustige Videos gucken und in der Klassengruppe mit meinen Schulkameraden schreiben. Die Pausen bestanden vor allem daraus, uns gegenseitig die neusten Entdeckungen aus dem Internet zu zeigen, unsere Smartphones zu vergleichen und Spiele darauf zu spielen. Zuhause war man dabei, neue Lieder auf sein Handy zu laden, Nachrichten zu verschicken und Fotos von seinem Essen zu machen, um sie in den sozialen Medien zu teilen. Diese Tätigkeiten nahmen einen Großteil unserer Zeit ein und wer kein Smartphone hatte, war automatisch ausgeschlossen. Zusehends fand unsere Kommunikation vor allem digital statt. Und wenn man sich getroffen hat, waren auch immer die smarten Begleiter mit dabei. Mittlerweile sind noch Kopfhörer dazugekommen, die zu jedem Zeitpunkt getragen werden.   

Warum freiwillig auf den smarten Helfer verzichten?

Ein erheblich großer Teil aller Menschen ist auf sozialen Medien unterwegs, hat ein Smartphone oder nutzt Messenger-Dienste. Dies wird alles in Anspruch genommen, obwohl die dabei anfallenden Probleme recht bekannt sind. Über einen zweifelhaften Umgang mit unseren Daten und Datenskandalen kann man fast täglich in der Zeitung lesen. Dass soziale Medien bestimmte Suchtstrukturen etablieren, wir unsere Zeit mit ihnen sinnlos vergeuden, während wir andere Dinge vernachlässigen, ist nichts Neues. Ebenso ist es ein alter Hut, dass die Rohstoffe unserer smarten Geräte unter unmenschlichen Umständen gewonnen und unter menschenfeindlichen Bedingungen zusammengeschraubt werden. Wir wissen das und trotzdem scheint es sich für die Hersteller zu lohnen, jedes Jahr ein neues Modell ihrer Alltagshelfer auf den Markt zu bringen.

Um die smarte Unmenschlichkeit mitsamt ihren Folgen nicht mehr als Kunde und Datenlieferant zu unterstützen, habe ich mich vor einem halben Jahr dazu entschlossen, kein Smartphone mehr zu benutzen und meine sozialen Medien zu löschen. Dieser Schritt war zugegebenermaßen kein leichter, da das Gerät so häufig in Benutzung war, dass ich dachte, es würde ohne gar nicht mehr gehen. Es kamen Bedenken auf.

Werde ich zum Außenseiter?

Durch die Vermeidung sozialer Medien habe ich einen einfachen Weg aufgegeben, Kontakt zu anderen Menschen zu halten. Wenn ich beispielsweise ein Semester im Ausland verbringen möchte, kann ich dank Messenger-Dienste mit Leichtigkeit meine Familie und Freunde aus meiner Heimat erreichen. Auch vor Ort erleichtern mir diese Programme, mich mit den Leuten aus meinem Umfeld auszutauschen, Feiern zu organisieren und über Neuigkeiten aus der Region etwas zu erfahren. Wenn ich mich all dieser Möglichkeiten entziehe, werde ich doch zum Außenseiter, vielleicht werde ich sogar noch für mein Handeln belächelt, wie sollte es auch anders sein?

In dem Moment, als ich mich meines nicht so smart hergestellten Smartphones und der wie ich finde asozialen Medien entledigt hatte, fielen viele Nachrichten weg, die ich sonst bekommen hätte. Seitdem wusste ich nicht mehr, wer aus meinem Freundeskreis was zum Mittag gegessen hatte oder welche Beiträge sie von wem geteilt hatten. Ebenso sind die vielen Sofortnachrichten weggefallen, welche die Kommunikation zwischen meinem Umfeld und mir radikal entwertet hatten. An ihre Stelle traten E-Mails, manchmal SMS (ein Mobiltelefon habe ich noch) oder gar so antiquierte Kommunikationsformen wie Telefonate und – damit hast du bestimmt nicht gerechnet – Briefe.

Was mir an dieser Art Kontakte zu pflegen gefällt, ist zum einen, dass ich nicht mehr unter Druck gesetzt werde, innerhalb eines kurzen Zeitraumes zu antworten, da mir andernfalls Böswilligkeit, Arroganz oder sonst was unterstellt wird. Zum anderen weiß ich, wenn mir jemand eine Nachricht schickt, dass diese nicht mal so auf die Schnelle verfasst wurde. Für eine Antwort kann sich der Verfasser Zeit lassen, da er hier keinen Stress hat, sobald er eine Nachricht gelesen hat, auch darauf antworten zu müssen. Bei einer E-Mail kann ich wesentlich mehr erwarten als ein paar Wörter mit einem Smiley. Auch weil sie nicht so häufig gecheckt werden wie Sofortnachrichten und sie wesentlich seltener verschickt werden, erhalten sie einen ganz anderen Wert. Dieses Prinzip findet keine Geltung bei den Instant-Messaging-Diensten, wie man die Sofortnachrichtendienste neuerdings bezeichnet. Was würdest du denn davon halten, wenn die Person, mit der du schreibst, erst einmal über deine Nachricht ein wenig nachdenkt und anschließend noch überlegt, was sie tatsächlich – und nicht nolens volens – darauf antworten möchte? Das wäre zwar ungewohnt, aber eigentlich gar nicht schlecht, oder?

Eine weitere Veränderung war für mich, dass ich nicht mehr in den Chat-Gruppen meines Freundeskreises war, in denen Treffen, Neuigkeiten und sonst alles Mögliche mitgeteilt wurden. Als Folge meines Aufgebens dieser Kommunikationsformen bekomme ich also auch nicht mehr mit, was dort angekündigt wird. Was macht man da? Schließlich kann ich doch auch nicht verlangen, dass ich bei jeder Angelegenheit eine extra Einladung bekomme, nur weil ich der jeweiligen Gruppe nicht hinzugefügt werden kann.

Netterweise kommt es aber doch mal vor, dass ich anderweitig kontaktiert werde. Nichtsdestotrotz könnte ich auch viel verpassen, wenn ich mich nicht selbst darum kümmern würde. Es kommt also auf mich an, dass ich mich selbst darum bemühe, Informationen zu den nächsten Treffen zu bekommen. Das ist auch gar nicht so schwer, da es oft reicht ein oder zwei Leute zu fragen, die mir die nötige Auskunft über alles Anstehende geben. Es fühlt sich auch gut an, selbst Verantwortung zu übernehmen und sich zu kümmern.  

Werde ich mich noch zurechtfinden?

Wie schon die erwähnte Fahrt zum Strand gezeigt hat, muss ich mich vielen Hindernissen stellen, wenn ich irgendwo hinkommen möchte und keinen smarten Helfer in der Tasche habe. Bus- und Bahnfahrten kann so ein Gerät verknüpfen, sodass ich nur ein paar Mal über den Bildschirm streicheln müsste, um zu wissen, wie ich von Kiel nach Föhr und wieder zurück komme. Ebenso leicht wäre es mit einer Karten-App zu einer bestimmten Adresse zu finden oder die Termine mit dem digitalen Kalender zu organisieren. Das geht alles ganz bequem.

Wenn ich sage, dass ich gern auf diese Hilfe verzichte, erweckt das erst einmal den Anschein, als würde ich mir das Leben unnötig kompliziert machen – was auch immer meine Beweggründe sein mögen. Zugegebenermaßen war es eine Umstellung, all diese Dinge selbst regeln zu müssen. Nun kann ich nicht mehr einfach auf meiner Navigations-App gucken, bei welcher Kreuzung ich abbiegen muss oder wann welcher Bus abfährt. Bevor ich aus dem Haus gehe, habe ich mir das entweder gemerkt oder mir einen Zettel geschrieben, auf dem die Bus-Intervalle, die Anschlusszüge und sonst alles Wichtige stehen. Wenn ich eine Adresse finden muss, studiere ich vorher die Stadtkarte von meinem Computer aus, merke mir den Weg und somit die Straßen wie die Gebäude in der Nähe. Auch für die anderen smarten Hilfen habe ich eine analoge Alternative gefunden. Es kam zwar vor, dass ich mal den Weg oder die Abfahrzeit eines Zuges vergessen habe, aber hilflos habe ich dabei nie gefühlt. Irgendwie findet man immer eine Auskunftsstelle oder jemanden, der einen weiterhelfen kann.

Das Ganze hört sich jetzt irgendwie total umständlich an. Doch eigentlich ist es für mich ein großer Gewinn, immer zu wissen, was auf Tagesordnung steht und wo ich genau hin muss. Bevor ich aus dem Haus gehe, wende ich ein wenig Zeit auf, um das alles zu recherchieren und es mir notfalls aufzuschreiben. So muss ich mir dann keine Gedanken machen und irgendwas nachgucken, wenn ich unterwegs bin. Es hat auch gar nicht so lange gedauert, bis ich die für mich wichtigten Straßennamen und Intervalle der Buslinien auswendig kannte. Indem ich mich also sämtlicher smarter Hilfe entledigte, habe ich sie auch nicht mehr gebraucht und wurde von ihr unabhängig. Und unter uns… wenn ich das Haus verlasse, muss ich jetzt auch keine Angst mehr haben, dass ich verloren gehe, falls der Akku leer geht.

Was soll ich mit meiner Zeit anfangen?

Wer kennt es nicht, dass man an der Bushaltestelle, im Bus, auf der Rolltreppe oder sonst wo einen Blick auf sein Handy wirft? Die eingegangenen Sofortnachrichten, die Schlagzeilen der Digitalzeitungen oder die Timeline der sozialen Netzwerke wollen gecheckt werden. Nicht nur, wenn Leerlauf ist, wird das gemacht, sondern auch so. Das geht sogar so weit, dass es Menschen gibt, die irgendwelche Dinge in ihr Endgerät tippen, während sie Auto fahren. Ein anderer Gebrauch seines Smartphones ist der, dass man es dann zückt, wenn man sich in einer unangenehmen Situation befindet. Anstatt diese Situation auszuhalten oder mit ihr umzugehen, lenkt man sich lieber mit seiner smarten Welt ab, die man auf dem kleinen Bildschirm findet.

Folgen dieses Umgangs sind längst bekannt. So hört man immer wieder von den Filterblasen, in denen sich die Benutzer von sozialen Medien aufhalten und dort vor allem auf Beiträge stoßen, die ihre eigenen Ansichten bestärken. Ebenso ist bekannt, dass sich unsere Laune verschlechtert, da wir über den Tag immer wieder mit schlimmen Nachrichten konfrontiert werden – die scheinen am interessantesten zu sein.  

Andere Stimmen sagen, dass uns diese Informationsflut informiert hält und uns mental fordert. Dem kann ich mich auch halbwegs anschließen, da auch ich viele Nachrichten unterwegs gelesen habe, als ich noch ein Smartphone hatte. Dadurch wurde ich digital beschäftigt gehalten, habe jedoch von der Welt um mich herum nicht allzu viel mitbekommen. Jetzt, wo ich keine sozialen Medien mehr habe, muss ich mich mit den Widersprüchen aus der analogen Welt auseinandersetzen und kann mich nicht in eine eindimensionale Digitalwelt flüchten. Als ich meine Filterblase zum Platzen gebracht habe, habe ich besonders gemerkt, dass das schwarz-weiß-Denken im analogen Raum keine Geltung findet. In den Filterblasen wird die eigene Meinung als gut dargestellt, während die anderen als falsch und schlecht hingestellt werden. Dadurch muss man sich selbst nicht mehr rechtfertigen, da man ohnehin das Richtige vertritt. Die Andersdenkenden hingegen können sich nicht rechtfertigen, da ihr Ergebnis immer schlecht bleiben wird. Wenn ich eins gemerkt habe, dann ist es, dass es sehr viel schwerer ist, meine Ansichten zu begründen, wenn ich von Menschen mit ganz anderen Meinungen umgeben bin. Die digitale Scheinwelt der Gleichdenkenden existiert in der realen Welt nicht.

Lasst Eure Filterblase platzen

Eine andere Veränderung war für mich, zwischendurch nicht mehr in der Lage zu sein, Zeitung oder E-Mails zu lesen. All diese Dinge, die ich während des Tages auf dem Smartphone erledigt habe, muss ich jetzt zu einem anderen Zeitpunkt machen. Das hat für mich zwei Vorteile. Einmal fallen sehr viele überflüssige Nachrichten weg. Zum anderen bekommt mein Tag eine ganz feste Struktur. Anstatt dass ich im Bus E-Mails lese, mache ich das jetzt immer vor dem Abendbrot. Statt auf der Rolltreppe die Nachrichten-App zu checken, nehme ich mir vor dem Zubettgehen Zeit, um mich zu informieren. Überflüssiges fällt weg und zudem habe ich während meines Alltages für andere Dinge Zeit. Auch wenn es sich vielleicht komisch anhört, aber ich finde es total toll, während ich auf den Bus warte das Leben um mich herum zu beobachten. Zwar gefällt mir nicht immer alles, was da so passiert, aber ich denke, dass es wohl ganz gut ist, mit Dingen konfrontiert zu werden, die ich wohl nicht in meiner Filterblase finden würde.

Auch im Umgang mit anderen Menschen macht es sich bemerkbar, dass ich kein Smartphone habe. So habe ich nicht damit gerechnet, als mir gesagt wurde, dass sich die Gespräche mit mir von anderen unterscheiden, da ich mich zwischendrin nicht von irgendeiner eingegangenen Nachricht ablenken lasse. Die Präsenz, die ich so aufbringe, wird als sehr wertschätzend wahrgenommen. Das lässt sich wohl dann gut nachvollziehen, wenn man an diejenigen denkt, die während eines gemeinsamen Essens oder Filmabends damit beschäftigt sind, durch die Timeline zu scrollen.

7 Gedanken zu „Kein Smartphone: Geht das als Student?

  1. Maren Börstling

    Hallo Johannes !
    Ich ( 58 Jahre alt )habe mit Begeisterung Deinen Blog gelesen, und möchte Dich ermutigen, Deinen Weg weiter zu gehen.
    Ich habe mir damals mit 35 Jahren ein Handy angeschafft, und erst mit mit Ende 40 zu einem Smartphone gewechselt.
    Das „analoge“ Leben, mit dem ich groß geworden bin, fehlt mir trotzdem. Das drückt sich u..a. darin aus, daß mein Smartphone meistens ausgeschaltet im Rucksack liegt – quasi wie eine „Telefonzelle“, die ich bei Bedarf benutze, wenn es nicht anders geht. Ich gestehe : ich nutze ab und zu einige Features wie den direkten Internetzugang, wenn ich wirklich mal was klären muß, und bin – mit etwas Widerwillen – auch bei WhatsApp, aber irgendwie eher darum, Kontakte zu halten, bzw. „dazugehören“ zu wollen. Trotzdem: ich spüre : das ist eigentlich nicht wirklich zufriedenstellend für mich.
    Viel lieber genieße ich meine Umwelt mit eigenen Augen, gehe auf Menschen zu, spreche mit Ihnen, sehe ihnen in die Augen, frage, lasse mir helfen, oder helfe selbst. DAS ist es, was Leben ausmacht – der reale und direkte Kontakt zu den Mitmenschen, Familie,Freunden, Nachbarn…
    Ich werde oft belächelt, wenn ich altmodisch bin (statt mich voll auf das Smartphone zu stürzen…), aber: egal! Ich hoffe sehr, Du bleibst bei Deinem Weg. Ich halte ihn für einen Gewinn, und nicht für einen Verlust), und hoffe, Dein Beispiel steckt weitere „Youngsters“ an!
    Ich drücke die Daumen, denn es lohnt sich !
    Viel Erfolg für Dich!
    Lieben Gruß
    Maren

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    1. Johannes Wichert Beitragsautor

      Vielen Dank für Deinen Kommentar, Maren, ich habe mich total darüber gefreut!
      Ich finde es total verdreht, dass Dein Verhalten als „altmodisch“ gilt und Du dafür belächelt wirst. Als müsstest Du dich dafür rechtfertigen, was Du für richtig hälst. Wir kennen doch alle die Probleme und Folgen von unserem exzessiven Smartphonegebrauch. Warum sollten sich dann diejenigen rechtfertigen, die da nicht mitmachen? Den Spieß müssen wir mal umdrehen!
      Und dass Du dein Handy ausgeschaltet im Rucksack hast, finde ich total gut als Lösung. So kann man immer jemanden erreichen, falls es mal eine Notsituation gibt. Als sich jemand in einem Skatepark den Arm gebrochen hat, habe ich mich ziemlich nutzlos gefühlt, da ich keinen Krankenwagen rufen konnte.
      Neulich habe ich mit meinem Mobiltelefon, das ich sonst immer zuhause lasse, einen Spaziergang gemacht, da ich einen Anruf erwartete. Mit einem Teil meines Bewusstseins war ich irgendwie immer dabei, darauf zu achten, ob jetzt ein Anruf kommt. Wenn man daran gewöhnt ist, fällt diese Ablenkung gar nicht mehr auf, schätze ich. Deswegen finde ich auch deine Lösung so gut!
      Und ich gebe Dir auch vollkommen recht, dass das Leben analog ist und es auch immer analog bleiben wird. Gerade jetzt, wo wir in der Corona-Zeit vor allem digital unterwegs sind, ist es meiner Meinung nach umso wichtiger, einen analogen Ausgleich zu finden – auch wenn es wegen den Kontaktbeschränkungen sehr viel schwerer fällt. Aber zumindest derjenige analoge Kontakt, der noch übrig bleibt, sollte nicht noch mit digitalen Dingen gefüllt werden, denke ich.
      Herzliche Grüße
      Johannes

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  2. friederike

    Ich mach es kurz und schließe mich Marens Kommentar voll und ganz an! Bin ohne Smartphone-Nutzung 60 Jahre alt geworden und habe immer meinen Weg und den richtigen Anschluss finden können und nichts verpasst! (Heute passiert es mir regelmäßig, dass ich an einer (zugegeben komplizierten) Straßenecke Menschen den Weg zeige, den sie mit ihrem Smartphone nicht finden.)
    Pflegen wir das analoge Leben, auch wenn es manchmal ein wenig umständlicher erscheint und stecken möglichst viele Menschen damit an!

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  3. Jan Paul Greve

    Wichert, du guter Mann,
    mach weiter mit deinem Blog – amüsiert mich sehr.
    Zudem sehr inspirierend; danke!

    Gruß aus Hamburg in die alte Heimat 😉

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    1. Johannes Wichert Beitragsautor

      Danke Dir Paul! Viel Erfolg bei deinem Studium und Gruß nach Hamburg aus der Heimat! 🙂

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  4. Sundar Kühl

    Unser Wichert,
    dein Entscheidung finde ich super!
    Sich gegen den Strom zu stellen und somit ein massives Zeichen zu setzen, da gehört einiges dazu. Großartig !

    Ich bestärke Jan-Paul Greve´s Aussage, indem ich mich ihr anschließe.
    Noch mehr zu deinem Werdegang ohne Smartphones zu hören, würde auch mich interessieren 😉

    Ich hoffe, dass es Dir soweit gut geht und wünsche dir nur das Beste,

    Sundar 🙂

    Aus Rostock eine salzig windiger Gruß 😉

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    1. Johannes Wichert Beitragsautor

      Ahoi Sundar, schön von dir zu hören!
      Vielen Dank für den netten Kommentar!
      Ich wünsch dir alles Gute aus Kiel nach Rostock – auch hier mit einer frischen Brise 🙂

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